100 Jahre Naturfreunde Frankfurt mit Apfelfest

Das Jubiläumsfest der Naturfreunde Frankfurt fand bei hochsommerlichen Temperaturen am Main an der Weseler Werft am Sonntag, 9. September 2012 statt.

Die Gäste und NaturfreundInnen aus Frankfurt und Umgebung blieben lang und unterhielten sich prächtig. Für Kinder gab es Spielangebote, Schminken undsoweiter vom Verein Umweltlernen e.V., außerdem den Kletterturm. Es gab Musik zum Hören und Mitmachen, Redebeiträge, einen Märchenerzähler. Und morgens fing es an mit Rundgängen zum alten und neuen Frankfurt, zum Ostend sowie rund um die EZB. Eine Radtour zur neuen Landebahn – die wegen des unerträglichen Fluglärms stillgelegt werden muß, – fand ebenfalls Anhänger. Das Naturfreundehaus in Niederrad ist direkt unter der neuen Einflugschneise. Walken am Main mit Stöcken war ebenfalls ein beliebtes Angebot für diejenigen, die es stets sportlicher wollen. Ich nahm am Rundgang von Robert Gilcher zum alten und neuen Frankfurt teil, die er zwei Stunden lang wirklich interessant gestaltete und an historischen Stichen und einer Karte veranschaulichte, auf denen die ehemaligen Wallanlagen gut zu erkennen waren.
Die Apfelpresse war beim Fest dabei. Der frische süße Saft war sehr begehrt. Die Äpfel, waren es Gravensteiner?, wurden vor dem Pressen von vielen fleißigen Händen erst gewaschen, dann zerteilt, in einer Mühle klein gemahlen und dann gepreßt. Es war ein Kraftakt, bei dem alle richtig ins Schwitzen kamen.
Ich war zum Austeilen von Kürbis- und Tomatensuppe eingeteilt. Maria und Gaby hatten dafür zwei Tage lang gekocht und vorbereitet. Außerdem gabs Kartoffeln mit Grüner Soße und Käsespätzle an warmem Essen. Echt alternativ, denn Kotelett und Bratwurst und dergleichen gab es bei dem Fest keine.
Zum Kaffee gab es ein überaus vielfältiges, leckeres Kuchenangebot, alles gespendet und selbst gebacken. Mandel- und Pflaumenkuchen hatte ich diesmal aus meiner Küche beigetragen. Es hat mir richtig Spaß gemacht, für ein Fest zu backen.
Die vielen Zeltdächer – ausgeliehen vom Frankfurter Jugendring – schirmten uns von der Sonne ab. Ehrlich, der Platz an der Weseler Werft könnte mehr schattenspendende Bäume vertragen.

Sogar unsere neue Umweltdezernentin Rosemarie Heilig hielt sich eine Weile beim Fest auf, bevor sie mit ihrem Rad zum Opernplatz „Zum Lauf für mehr Zeit“ der Aidshilfe weiterfuhr.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s