Breslau – Lebenswege

Meine Freundin Lilo Gwosdz, Fotografin, Malerin und Schreiberin, Jahrgang 1921, hat ein Buch mit ihren Lebenserinnerungen an Breslau gezaubert. Titel: „Breslau – Schmerzliches und Herzliches, Erinnerungen und Erzählungen einer Schlesierin“.
Lilo und ich, beide im Westend wohnend, kennen uns seit unserem Kampf für die Erhaltung der Straßenbahnlinie 13 im Reuterweg in der Initiativgruppe Reuterweg. Die Tram fiel leider dauerhaft der autogerechten Stadt zum Opfer.
Aquarell-Malen brachte sie in großer Begeisterung zur Malerei meiner Tochter Anja in einer Malgruppe bei, die sie liebevoll bis heute „Meine Klecksel“ nennt.
Lilo traf sich auch mit meiner Mutter Ursula Becker, die ebenfalls aus Breslau stammte. Noch im hohen Alter von 88 Jahren besuchte meine Mutter ihre Heimatstadt Breslau und Schlesien mit einer Studienreise der Offenbacher Volkshochschule. Ich begleitete sie und freute mich sehr über Breslau und seine Altstadt, das nach den Kriegszerstörungen (durch Deutsche) und den Oder-Hochwassern ansprechend rekonstruiert worden war.
Ich wäre, wenn dieser verdammte Nationalsozialismus und der zweite Weltkrieg nicht gewesen wäre, vermutlich auch in Breslau geboren wie mein Bruder Helmut.
Bei Gesprächen stellt sich oft heraus, daß die Wurzeln vieler Menschen in Schlesien und Breslau, dem heutigen Wrozlaw, zu finden sind. Wäre schön, wenn sich hier jemand meldet.

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