Zusätzliche Haltestellenwünsche melden

In der FNP fand ich gestern den Hinweis, daß die traffiQ-Aktion „Wo vermissen Sie eine Haltestelle?“ auf http://www.mitmachen-traffiQ.de noch weitergeführt werde. Ich nutzte den angegebenen Link und versuchte, den schon von einigen geäußerten Wunsch nach der Haltestelle An der Krebsmühle zu bestätigen. Denn dort hatte ja die Stadt seit Jahrzehnten eine Haltestelle an der U3-Strecke verweigert. Jetzt geht es um eine Bushaltestelle. Mir gelang es auf der online-Plattform nicht, meine Angaben abzusenden.
Zum ersten Mal sah ich am 16.9.2012 bei dem traffiQ-Stand auf dem Alten Flugplatz zur Europäischen Woche der Mobilität, daß es diese Aktion gab. Ich las dort die große Plakatwand und hatte vor, die zwei Frauen hinter dem Stand anzusprechen. Doch etwas ließ mich zögern, waren sie doch zu sehr mit sich selbst beschäftigt und es wirkte auf mich, als ob ich sie stören könnte. So nahm ich nur das kleine Heft mit den Veranstaltungen zur Mobilitätswoche mit, das auf dem Tisch lag.

Auf meinen Stadtverordneten-Antrag hin hatte die traffiQ in der Bleichstraße an der Peterskirche die einst entfernte Bushaltestelle der Linie 36 wieder eingerichtet, was ich mir als großen Erfolg aus der Opposition heraus anrechne.

Doch wie traffiQ mit der vom Ortsbeirat 2 gewünschten zusätzlichen Haltestelle der Straßenbahnline 17 in der Voltastraße zwischen den Haltestellen Philipp-Reis-Straße und An der Dammheide umgegangen war, war unsäglich. Abgelehnt. Ich hatte versucht, die Ortsbeirats-Anregung und die Absage im Parlamentsinformationssystem zu finden. Doch meine Suchworte „griffen“ nicht. Und jetzt am Wochenende ist PARLIS wieder wegen Umbauarbeiten abgeschaltet, nicht online. Diesmal wird sogar auf der ersten Seite darüber informiert.

Jedenfalls hätte ich gern diesen zusätzlichen Haltestellen-Wunsch bei traffiQ eingegeben, wenn mein erster Versuch erfolgreich gewesen wäre.

Entweder liegts an mir oder an der Software, daß diese Eingabe-Plattform mir zu diffizil erscheint. Schließlich habe ich von Beginn an positive Erfahrungen mit anderen online-Plattformen, zum Beispiel der Meldeplattform Radverkehr www.meldeplattform-radverkehr.de, bei der ich schon sehr viele Eingaben machte und manchmal noch mache. Und manche Vorschläge und Hinweise werden schnell abgearbeitet. Bei größeren Vorschlägen hakt es. Trotzdem empfehle ich allen, die über Probleme bei Radverkehrsanlagen klagen, die Meldung auf der Meldeplattform einzubringen.

Beim Pilotprojekt Nahmobilität im Nordend ist auch eine Meldeplattform installiert worden, bei der ich Testperson war und sehr schnell Eingaben machen konnte, weil es unkompliziert war. Zum Beispiel Verstöße gegen die Vorgartensatzung, fehlende Übergänge über Straßen usw. Heute finde ich diese Meldeplattform nicht. Sie war von Anfang an eigentlich nur eine Einbahn-Kommunikation, weil weder Stadt noch Politik sie las.

Nicht zuletzt bei der Meldeplattform www.leerstandsmelder.de/frankfurt fällt die Eingabe von Leerstands-Adressen, Kurztext und Fotos ganz leicht.

Ergänzung zum Haltestellen-Wunsch melden am 19.10.2012, Korrektur bei fnp und traffiq ist demnach erfolgt:

Heute finde ich in der fnp noch mal einen Artikel zum Haltestellen-Wunsch melden: „Nächster Halt nach Wunsch. Aktiv den neuen Nahverkehrsplan mitgestalten“. Die korrigierte Internetseite von traffiQ heißt nun http://www.mitmachen.traffiq.de. Probieren geht über studieren. Ich habs heute noch nicht probiert. Bis zum 31.12.2012 können Wünsche im Internet oder auch schriftlich auf Postkarten, die es zum Beispiel an der Verkehrsinsel Hauptwache gibt, geäußert werden.

2 Antworten zu “Zusätzliche Haltestellenwünsche melden

  1. „Seit wann arbeitest du mit Computern, Internet usw.?“ fragte mich kürzlich eine ehemalige Lehrerin, die mit ihren 60 Jahren nichts dergleichen nutzt, stattdessen handschriftliche Aufzeichnungen für up-to-date hält.
    Ich rechnete. „Mit 39 Jahren habe ich mich als arbeitslose Diplompädagogin in einem 11-monatigen Crash-Kurs zur Programmiererin umschulen lassen. Das war sehr hart, hatte ich doch vorher nie an einem Computer gearbeitet. Woche für Woche gab es Tests zum Gelernten. Doch seit dieser Umschulung nutze ich beruflich, politisch und privat die Wohltaten von Computern und guter Software.“

  2. Anmerkung: Der traffiQ-Link ist seit gestern nicht mehr aktiv, nicht mehr zu finden. Beim Textentwurf hatte ich ihn noch aufrufen können. Ich finde auf der traffiQ-Seite keinerlei Informationen dazu, auch nicht zu Ergebnissen der online-Umfrage.

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