Unschöner Willy-Brandt-Platz mit Liguster-Hochstämmchen in Töpfen verschönt

Fotos Gisela Becker

Fotos Gisela Becker

Gestern, am Samstag, kam ich um die Mittagszeit per Rad von der Münchener Straße auf den Willy-Brandt-Platz. Der „Platz“, der kein Platz ist, wo die wenigen spärlichen Bäume nicht wachsen wollen, wo der Wind fegt, keinerlei Aufenthaltsqualität ist, standen gestern kleine, hochstämmige Bäumchen. Ich traute meinen Augen nicht. Empfang für mich nicht. Empfang für wen? Mit 50 grün-belaubten Büschen? In silbernen Reifen aus Edelstahl standen die Töpfe. Es waren keine Buchsbäume. Ich fragte deshalb nach. Es sei Liguster.

Für wen war das Arrangement, für das gerade eine Plastikplane ausgelegt wurde, bestimmt? Ich fragte bei den tätigen Arrangeuren nach. Heute abend sei Gala des Patronatsvereins, bekam ich freundlich Auskunft. Ein Radfahrer meinte lachend, die Plane sei für ihn gut zum Radfahren. Und fuhr drüber. Ich geh mal davon aus, daß später ein Teppich drüber ausgerollt wurde. Für den OB, der erwartet werde. Warum kommt der mit Auto, fragte ich mich, wo es doch die Haltestelle der Tram und der U-Bahn dort gibt. Dann müßten die kleinen Liguster-Bäume zwischen Haltestelle und Opernhaus stehen. Sie standen aber so, daß honorige Gäste selbstverständlich mit Auto ankommen. Ganz und gar nicht umweltbewußt. Willy-Brandt-PlatzIch war mich mit den Arrangeuren einig, daß der Willy-Brandt-Platz auf Dauer verschönt werden muß.

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