Aufruf zur Demo am 6.12. um 18 Uhr gegen die Tiefgarage Glauburg

Moratorium bis Ende Januar 2013?

Können die aufmüpfigen Bürgerinnen und Bürger zumindest ein Moratorium erreichen?
750 Unterschriften sind bereits zusammen, vor allem aus der direkten Umgebung, teilte die BI contra Quartiersgarage Glauburg am Montag im Planungsausschuß mit. Sie waren gekommen, obwohl es keinen Tagesordnungspunkt dazu gab. Auch beim gestrigen Verkehrsausschuß waren sie und bekamen Rederecht. Eine Debatte gab es jedoch nicht, selbst der unter Druck geratene grüne Verkehrsdezernent Stefan Majer bekam vom Versammlungsleiter Helmut Heuser, CDU, nicht das Wort erteilt. Doch für entsprechende Aufmerksamkeit in der parteipolitischen „Welt“ und in der Tagespresse hat die BI nun gesorgt. Denn 16 Baumfällungen für eine Quartiersgarage, deren Effizienz sowieso anzweifelbar ist, sind in Anbetracht der Klimaveränderungen ein Umweltverbrechen. So meine entschiedene Meinung.

Mit dem gemeinsamen dringlichen Antrag Nr. 475 fordern Linke und ÖkoLinx „Keine Baumfällung für Parkplätze – Keine Quartiersgarage Glauburgschule/Nordend“.„Die Stadtverordnetenversammlung beschließt:
1. Alle Genehmigungen zur Baumfällung im Bereich Glauburgschule/Lortzingstraße/Lenaustraße einschließlich der M 171 werden zurückgezogen.
2. Alle Bauvorbereitungen einschließlich eventueller Aufträge für die Quartiersgarage Glauburgschule werden sofort gestoppt.“

Dieser Antrag ist konsequent und macht Mut. Doch einem Oppositionsantrag werden weder CDU noch die Grünen und auch nicht die SPD im Römer zustimmen. Doch es gibt eine Stadtverordnetendebatte.

Durch ein Moratorium – es heißt heute, daß bis Ende Januar 2013 alle Baumfällungen und Bauvorbereitungen verschoben sind, kann die Baumaßnahme insgesamt und vor allem mit den direkten AnwohnerInnen neu erörtert und neu geprüft werden.
Die Ortsbeiratssitzung morgen um 19.30 Uhr im Haus der Volksarbeit wird sicherlich auch dem Thema sehr stark gewidmet sein. Die BI contra Quartiersgarage Glauburg kommt mit der Demonstration (Start um 18 Uhr an der Glauburgstraße Ecke Lenaustraße) dort an.

Gelebte Bürgerbeteiligung ist wichtig für die Demokratie. Wutbürger fordern mehr Beteiligung bei allen Planungsprozessen. Dabei geht es auch immer um Einsparungen. Das Einsparpotential einer nicht gebauten Quartiersgarage ist enorm und nachhaltiger Umweltschutz.

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