Ortsbeiratssitzungen im Palmengarten-Gesellschaftshaus für 2013 fest einplanen

Palmengarten-Sondersitzung und Grüneburgpark-Sondersitzung

In einem großen Konferenzraum des für insgesamt 40 Millionen Euro renovierten Gesellschaftshauses des Palmengartens sollten ab dem Jahr 2013 Ortsbeiratssitzungen stattfinden. Damit wäre eine kleine politische Brücke geschlagen zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Denn das Gesellschaftshaus gehört allen Frankfurterinnen und Frankfurtern und nicht der Haute Volée. Alle offenen Fragen zum Palmengarten, alle Ärgernisse und alle Wünsche könnten und sollten direkt bei einer Sitzung im Palmengarten erörtert werden. Anwesend sollten die drei Betreiber sein: Klinke, Dillinger, Mangold. Die Speisekarten und die Sondersitze für die Armen und das gepflegte Ambiente für die Reichen könnten direkt unter die Lupe genommen werden. Damit wird die Fremdheit im Umgang mit den verschiedenen Milieus deutlich und vielleicht überwunden. So will es die Demokratie.

Für die Multikulti-Stadt Frankfurt ist der gesellschaftliche Diskurs über das Palmengarten-Gesellschaftshaus bitter nötig. Von der Vierer-Blockade-Regierung CDU-SPD-GRÜNE-FDP ist der Vertrag mit den Betreibern geschlossen worden. Alle vier Parteien haben keinen wirklichen „Draht“ zu Armut in der Stadt. Alles sind Lippenbekenntnisse oder Symbolhandlungen. Alle vier Parteien vertreten das Reichen-Klientel.

Mit der Sonderveranstaltung Palmengarten des Ortsbeirats kann bereits im 1. Quartal 2013 begonnen werden.
Mit der öffentlichen Veranstaltung zur „Grundsanierung Grüneburgpark“ kann es weiter gehen. Oder umgekehrt.
Eine informative Führung durch den wirklich schön restaurierten Prunksaal des Gesellschaftshauses vor der Sitzung sollte selbstverständlich dazugehören. Ich bin gestern durch den Prunksaal und einen Teil der modernen Konferenzräume gegangen. Offenes Haus sollte am Eingang stehen. Offenes Haus für alle. Denn gestern beschlich mich ohne diese Botschaft ein mulmiges Gefühl. Es ist ja jetzt ein Haus der geschlossenen Gesellschaftsschicht. Noch nicht mal der Ortsbeirat war zur Eröffnung eingeladen, hörte ich. Wo soll das noch hinführen, wenn die StadtGesellschaft nicht sofort am Anfang „die Kurve“ kriegt?

Die ernst-may-gesellschaft hatte schon mal vorgehabt, eine Führung zu den Umbauten von Ernst May zu machen und was davon jetzt geblieben ist. Auch das sollte bald geschehen.
Das sind meine Empfehlungen.

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