Verletzter Baum

Foto Gisela Becker

Foto Gisela Becker

Am Straßenrand der Hansa-Allee stehen seit Sommer letzten Jahres Ahornbäume als Allee. Sie könnten in der Wiesen- und RosenRabatte und mit den Gittern, die extra als Schutz vor der Autofahrerzunft gesetzt wurden, eigentlich eine Weile anwachsen und allmählich gedeihen. Vielleicht sogar alt werden. Der abgebildete Baum wurde schief gedrückt. Von wem? Von was? Hier bei dem fotografierten Baum hat bestimmt nicht der Sturm und nicht das Klima zugeschlagen. Das Gitter ist zerstört. Der Baum steht schief.
Der Baum kann sich gegen den Auto-Exzess nicht wehren. Meine Hinweise an die Stadt, wie extrem an dieser Stelle verbotenerweise Autos auf den Geh- und Radweg ein- und ausfahren, verlaufen bisher ungehört. Der Baum an dieser Stelle braucht einen wirksamen Schutz mit einbetoniertem Rohrbügel. Was meinst du?

Ahornbäume in der Stadt entlang von Straßen halten dem Stress nicht stand. Das ist ein Stück weiter südlich in der Bremer Straße seit einigen Jahren zu sehen, wo die vor nicht allzu langer Zeit in der Mitte der Straße eingesetzten Ahornbäume reihenweise eingehen. Auch oberhalb der Miquelallee leben die Ahornbäume in der Mitte der Hansa-Allee nicht auf gedeihlichem Grund und Boden und ragen anklagend mit vertrockneten Ästen in die Höhe.

Nachtrag am 4.5.2013
Noch immer ist der Baum nicht gerichtet. Niemand vom Grünflächenamt scheint sich darum gekümmert zu haben. Oder sieht niemand außer mir den schief gedrückten Baum? Hab das Amt noch mal angeschrieben.

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