Unort B-Ebene der U-BahnStation Eschenheimer Tor

Möglicher AusstellungsOrt zum Thema WallAnlagen

B-Ebene Eschenheimer TorDer Unort Station Eschenheimer Tor wird in der B-Ebene mit seinen grauen und dicken Säulen besonders deutlich, siehe Foto. Zwar wurden die anderen Zonen der B-Ebene in jüngerer Zeit mit Fotowänden aufgepeppt, die ich sehr lebendig und ansprechend finde. Ein Lob für diese Gestaltung und die Qualität! Doch wer sieht sie? Wer nimmt sie wahr? Jugendliche, die gern in der B-Ebene sportlich aktiv sein wollen und könnten, werden mit Kameras ständig überwacht. Ein Unort für aktive Menschen also. Nur zum schnellen Durchgehen ist der AngstOrt U-Bahnstation geeignet.

Denn die Verschachtelungen und Ecken sind unübersichtlich. Hinter jeder Ecke, jeder Säule könnte ein Mensch, der einen Überfall vorhat, als Gefahr drohen. Und wir wissen ja: Die zuständige Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) löscht bzw. überspielt die Videos, selbst wenn es einen möglicherweise kriminellen Vorfall gibt. Die VGF meldet den Vorfall nicht der Polizei, sondern die Polizei muß bei der VGF die entsprechende VideoSzene anfordern. So geschehen im Fall Wevelsiep im November 2012 in der Station Bornheim-Mitte. Die Aufnahme ist futsch, sie ist von der VGF überspielt worden.

Warum ich das alles zum Thema Unort U-BahnStation Eschenheimer Tor schreibe?

– Weil eine aktive Gruppe von Menschen gern ein Projekt WallAnlagen machen möchte, und sich u.a. am Unort der B-Ebene Eschenheimer Tor einen möglichen Ausstellungsort vorstellen kann.
– Weil die FußgängerInnen mit den beleuchteten Hinweisschildern an den extrem vielen U-Bahneingängen immer noch in den Untergrund der B-Ebene fehlgeleitet werden, obwohl der gesamte Fußgängerverkehr ebenerdig über die Ampelkreuzung laufen kann und es auch macht.
– Weil es keinen Aufzug zur U-Bahn gibt, so daß Mitmenschen mit Kinderwagen, Rollatoren, Rollstühlen oder Gepäck ausgeschlossen sind. Es gibt kein Datum, keine Frist für den Aufzugbau. Fehlende Aufzüge zu öffentlichen Verkehrsmitteln zeugen immer von patriarchaler Planung, männlichem Geist, in dem alltägliche Behinderung nicht vorkommt.

Was sich hier am Eschenheimer Turm die Betonbauer mit der „BetonKrake“ unter den WallAnlagen in den 1970er Jahren geleistet haben, spottet jeder Beschreibung. Die Betonmassen lassen im Kreuzungsbereich darüber keine Baumpflanzungen zu. Sonst ständen am Eingang Oeder Weg längst Bäume als Beginn einer gewünschten Allee. Es gibt eine bereits gebaute, doch veschlossene Röhre für eine Strecke unter den Wallanlagen. Menschen sollten wie die Maulwürfe die tageslichtfreien B-Ebenen füllen, Geschäfte dort Gewinn machen. Nichts davon ließen die Menschen sich auf Dauer gefallen. Oben sollten die Autos toben, der öffentliche Nahverkehr zur Unkenntlichkeit versenkt sein.

Diese inhumane Stadt- und Verkehrsplanung auf ein menschliches Maß zurückzudrehen, haben die seit vielen Jahren in Frankfurt herrschenden Parteien in unterschiedlicher Zusammensetzung nicht in ihrem aktiven Programm. Erinnert sei an die Jahre 2001 bis 2006, in denen CDU, SPD, Grüne und FDP eine ViererBlockadeRegierung bildeten, in der Umweltschutz gar keine Rolle spielte. Seit 2006 sind es die Koalitionäre CDU und Grüne, die keinerlei nachhaltige Umweltpolitik im aktiven Programm haben (manches auf dem Papier). Geringe Ansätze sind kein Hoffnungsschimmer, sondern ein Trugbild, eine Lüge, so die Green-City-Allüren.

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