Radtour zum Huthpark

Blutbuchen mit Pilzen haben Lebenschance
HuthparkMit dem Rad quer durch das Westend und Nordend und vorbei am Hauptfriedhof erreiche ich die Friedberger Landstraße und fahre leicht aufwärts an der Friedberger Warte vorbei bis zur Unfallklinik. Dahinter ist die Auerfeldstraße, die zum Huthpark führt. „Huthpark“ ist dort an der Ecke leider nicht ausgeschildert.

Die Hauptwege im Park sind gut zum Laufen, Joggen oder mit dem Rad zu befahren. Denn sie sind nicht matschig, wurden, wo es nötig war, neu gebaut. Im Westteil des Parks, auf der Höhe, ist der Senioren-Parcours, auf dem Kinder turnen. Zwei, drei Geräte probiere ich aus.

Vor allem interessiert mich die Abzäunung zweier Areale im Park. Im Sommer war das eine Areal noch mit rot-weißem Band umgeben, jetzt ist es ein Holzzaun. In dem Bereich wird beobachtet, welche Baumsämlinge wachsen, unter anderem die Blutbuche. Das zweite mit einem Holzzaun umgebene Areal sind die hohen, alten Bäume auf der großen Wiese. Der Park ist so groß und nicht stark besucht, als daß die Zäune eine Einschränkung darstellen würden. Die Hundewiese hat Platz genug. Fleißig sind Maulwürfe, die schwarze Erdhügel aufwerfen.

Bei der Begehung im Sommer 2012 (100 Jahre Huthpark) hatte der Bereichsleiter des Grünflächenamtes, Thorsten Leißner, die Umzäunung angekündigt. Denn die alten Blutbuchen sind vom Pilz befallen, können aber noch lange damit weiter leben. Durch die Abzäunung soll niemand in Gefahr geraten. Die Lösung ist gut. Gleichzeitig sind die anderen großen Bäume in der Nähe mit umzäunt, die gesund sind. Die Zäune sind etwas gebogen geführt, kreativ. Schön ist, daß sich die Äste der Bäume bis auf die Wiese senken dürfen. Das Mähen der Wiese fällt dort nicht an. Ich bin gespannt, wie das mit den umzäunten Bäumen weiter geht und wie lange die Blutbuchen weiter leben.

Im Huthpark wird die große Wiese extensiv gepflegt. Sie wird nur zwei Mal im Jahr gemäht. Nur einige Wege in der hohen Wiese werden, vor allem für die HundebesitzerInnen, regelmäßig kurz gemäht. Mit der hohen Wiese haben Insekten und Vögel gute Futter- und Vermehrungsmöglichkeiten und die Wildpflanzen der Wiesenflora verbesserte Lebenschancen.

Ins Café gehe ich auch, um was zu trinken. Es ist am Sonntag um 17 Uhr sehr gut besucht, vor allem mit Familien mit kleinen Kindern. Auch Samstag sei es voll, erzählt mir die nette Bedienung. Der Kuchenpreis beginnt mit 2,30 Euro, passabel. Die Atmosphäre im Café ist lebhaft. Wichtig ist die Toilette, die unten im Gebäude ist und von außen ohne Treppe zu erreichen ist. Bei warmem Wetter sitzt es sich beim Café im Freien sehr entspannt und ruhig. Für die Kinder gibt es außer der großen Wiese einen Spielplatz mit guten Geräten in der Nähe des Cafés.

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