Mobilität und Sicherheit der Frauen im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) und dessen bedarfsgerechte Umgestaltung in der Stadt Frankfurt am Main, Juli 1994

Ein Exemplar zu verschenken

Kürzlich fragte ich in der Stadtbücherei in der Hasengasse in Frankfurt nach, ob sie das Exemplar wollen. Nein, es sei älter als zwei Jahre. Die Stadtbücherei sei keine wissenschaftliche Bücherei. Deshalb sei es zum Ausleihen zu alt. In dem dortigen Toni-Sender-Saal ist ein Exemplar als Ansichtsexemplar vorhanden. Davon überzeugte ich mich. Nun empfehle ich das Exemplar, das ich im Bestand habe, hier im blog.

Die Untersuchung ist vom Frankfurter Institut für Frauenforschung und dem Büro für Stadtplanung und Verkehrsplanung Frank und Stete erstellt worden, professionell gute Frauen. Als ich die Frauen am Internationalen Frauentag im Römer vor drei oder vier Jahren wieder zufällig traf, die die Forschung gemacht hatten, sagten sie mir, daß ja alles aus der Studie umgesetzt worden sei. Eine längere Unterhaltung kam nicht zustande, wo es noch Defizite gäbe. Null Bock. Kein Interesse. Es hieß, für die Forschung, im Ergebnis 200 Seiten Bericht, wären von der Stadt Frankfurt 400 000 DM geflossen. Vielleicht ist die Untersuchung über die Deutsche Nationalbibliothek mittlerweile digital verfügbar. Das Druckexemplar, das ich seit 1994 habe, verschenke ich gern an diejenige, die sich meldet. Es paßt in die Sexismus-Debatte rein, dann das Mobilitätsverhalten von Frauen unterscheidet sich stark von dem von Männern, wird aber gern nur aus Männersicht dargestellt. So z.B. jetzt der ADFC-FahrradKlimaTest, der die Frauen unterdrückt.

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