Angekündigte Baumfällungen auf Friedhöfen ohne Nachpflanzungen?

Informationen des Grünflächenamtes über Bäume weiter ungenügend
Am 20.02.2013 teilte das Presse- und Informationsamt (pia) der Stadt mit: „Auf verschiedenen Friedhöfen werden Bäume gefällt. In den kommenden Wochen muss das Grünflachenamt auf den Friedhöfen Harheim, Eschersheim, Heddernheim, Nieder-Eschbach, Kalbach, Praunheim, Nieder-Erlenbach und Niederursel wieder Bäume fällen. Sie sind morsch oder faul und somit eine Gefährdung für die Friedhofsbesucher.“
Frage: Erkennen Sie aus dieser Meldung, um welche und um wieviele Bäume es sich handelt? Finden Sie in dieser Information des Grünflächenamtes die Information, wieviele Bäume und wo die Bäume wann nachgepflanzt werden?
Klartext
Ich meine: Das Grünflächenamt muß endlich der Öffentlichkeit Klartext mitteilen, so daß alle, die es interessiert, über den Umgang mit alten und neuen Bäumen in der Stadt Bescheid wissen.
Das Grünflächenamt behauptet, daß die Ortsbeiräte über die Einzelheiten wie Baumkataster-Nummern, Höhlen-Baum-Nummern, Baumart, Alter, Grund der Fällung, Zeit und Ort der Nachpflanzungen eine schriftliche Mitteilung erhalten. Stimmt das? Haben die Ortsbeiräte Zeit, nachzufragen, bevor es zu Fällungen der einzelnen Bäume kommt? Oder handelt das Amt in jedem Fall eigenmächtig, ohne die Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern sicherzustllen? Die Gründe für Baumfällungen müssen nachvollziehbar sein, das gehört zur Demokratie und einer guten Umweltpolitik dazu.

Die Baumfäll-Informationen, die an die Ortsbeiräte per email gerichtet sind, hätte ich auch gern. Für die Initiative Rettet die Bäume und als Mitglied der Bürgerinitiative Grüneburgpark. Doch das Grünflächenamt mauert. Es behauptet, daß keine Zeit für eine genaue Mitteilung an die Öffentlichkeit sei. Dann muß sich das Grünflächenamt anders aufstellen, anders organisieren!

Erhalten eigentlich die Stadtverordneten die genaue Information zu jedem einzelnen Baum, die sie dann an interessierte Bürgerinnen und Bürger weiterleiten könnten, bis das Grünflächenamt endlich seiner Umwelt-Informationspflicht an alle nachkommt?

Ich gebe dem Grünflächenamt für seine äußerst mangelhafte Öffentlichkeitsarbeit die Note „ungenügend“.

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