Mein Baum des Tages: Riesengroße Flügelnuß mit drei Stämmen im Botanischen Garten

Flügelnuss

Flügelnuss2„Wie heißt der Baum?“ frage ich Herrn Strehl, Mitarbeiter des Botanischen Gartens in Frankfurt, der mir gerade entgegenkommt. „Welcher?“ „Dieser riesige Baum, der dreistämmig ist.“ „Das ist eine Flügelnuß, eine schmalblättrige bzw. schmalflügelige. Hier ist das Schild, nicht leicht zu finden und zuzuordnen.“ Es ist ein ovales Email-Schild, eins von den alten und schönen, auf dem „Pterocarya stenoptera, Schmalflügl. Flügelnuß“ steht, liebenswert mit altem S und ß. Allmählich lerne ich immer mehr Parkbäume kennen, die ja oft aus anderen Ländern sind und deren Namen mir einfach nicht vertraut sind. Der Baum kommt aus China.

Die drei dicken Stämme des einen Baumes haben meine volle Bewunderung. Die Höhe und die riesige Krone des Baumes auch. Im Winter ohne Laub ist die gesamte Statur gut zu sehen. Herr Strehl sagt, daß die Krone in den letzten Jahren schon sehr von dürrem Geäst befreit werden mußte. Einige alte, gut verheilte Sägestellen am Stamm sind von unten zu sehen. Ein Seil hält zwei Kronenäste locker zusammen, um ein Auseinanderbrechen zu verhüten. Wahrscheinlich leide der Baum unter Staunässe von einer Lehmschicht im Untergrund, vermutet Herr Strehl. Das Alter der Bäume im Botanischen Garten sei maximal 60 Jahre, denn erst ab 1950 seien die Bäume gepflanzt worden.

Im Frühling, Sommer und Herbst werde ich die Lebenszyklen dieses Baumes wieder mit Foto einfangen. Schon im Ostpark habe ich sehr stattliche, mehrstämmige Flügelnußbäume bewundert.

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