2000 Buchen müssten nun im Westend nachgepflanzt werden, um die Dicke Alte zu ersetzen

Buche weg in der Myliusstrasse 33 – 37

Ganz schnell haben Nachbarn auf die gestrige Fällung der Buche im Vorgarten der Myliusstraße 33 – 37 reagiert und die FAZ informiert, so daß heute ein Foto während des Einsatzes der Motorsäge und ein kurzer Text in der FAZ sind: „Aufregung wegen einer kranken Blutbuche“. Die Buche war wirklich gewaltig. Siehe meinen gestrigen Text hier im blog. Über 100 Jahre war sie, schätze ich mal. Im FAZ-Text steht, daß die Fällung nicht im Zusammenhang mit der Baumaßnahme stehe, so behaupte der Projektentwickler Hans-Günter Lang.

Tatsache ist jedoch, daß die Nachbarschaft in den Briefkästen jüngst eine Information über die Baumaßnahme fand, was ja im Prinzip sehr begrüßenswert ist. Es ist die „1. Nachbarschaftsinformation vom 1. März 2013“ mit Foto der geplanten Fassade und einigen LaubBäumchen dazu.

Weiter heißt es: „Wir bitten Sie während der Bauarbeiten um Verständnis. Das Entfernen der alten Teile beginnt im Laufe der Woche und dauert bis Mitte Mai 2013 an. Die neue Fassade soll Ende August 2013 fertig sein. Bitte wenden Sie sich bei Fragen an Herrn Thomas Wurm, Telefon 0697953889-0. Lang&Cie. Zweite Projektentwicklung GmbH&Co. KG Siesmayerstraße 25 60323 Frankfurt am Main.“

Heute war Herr Lang vor Ort, den wir auch im Zusammenhang des Campus Bockenheim gut kennen, um nach dem „Rechten“ zu sehen, d. h. den plattgemachten Bäumen, der allmählichen Vernichtung des Vorgartens. Selbst der Baumstumpf der riesigen Buche ist heute nicht mehr zu sehen. Die Baumvernichtung ist eine schnelle logistische „Meisterleistung“. Für Zorn der Bevölkerung bleibt ein Tag des bitteren Erlebnisses, der Aufregung und um die Buschtrommel zu rühren und die Frankfurter Presse zu informieren. 2000 Buchen müßten für die alte Buche nun nachgepflanzt werden. Welche Auflage hat die Untere Naturschutzbehörde erteilt?

Die FAZ ist von der Firma Lang also nicht richtig und nicht vollständig informiert worden. Tatsache ist auch: Heute wurden mehrere gesunde Eiben und der große gesunde Amberbaum plattgemacht. Obwohl auch während einer Baumaßnahme der Vorgarten mit Bäumen und Sträuchern zu schützen ist. Doch die Frankfurter Bauaufsicht schläft lieber.

Zu befürchten ist, daß so gut wie kein Vorgarten nachher mehr da ist und das wenige Grün „Architekten-Grün“ ist, anzusehen im Südteil des Rothschildparks oder anderswo. Es sind kleine Bäume, die nicht wachsen und gedeihen.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s