Gelungenes Frühlingsfest der BI Contra Quartiersgarage Glauburg im Odyssee im Nordend

Neue Hoffnung
Diane Henn und Sabine Bergmann schreiben am 25.3.2013 an die Presse: „Nach dem Schreiben von Bildungsdezernentin Sarah Sorge, in dem sie die von der BI-Contra Quartiersgarage Glauburg geforderte Planungswerkstatt der Hochbauten ablehnte, kam unser Frühlingsfest gerade recht. Im Lokal Odyssee waren am 22.03.13 mehr als alle Plätze besetzt. Alles von solidarischen Nachbarn, Freunden und Unterstützern der BI und allesamt Gegner der Garagenplanung. Tobenden Applaus bekamen die Redner bei dem Vorschlag, in Anbetracht des Sparpakets der Stadt Frankfurt, den Rotstift bei der Garage anzusetzen und die Gelder dem sozialen und kulturellen Bereich zugute kommen zu lassen.

Den Höhepunkt der Vorträge bildete eine Diashow, die an die Tage der Fällungen erinnerte. Untermalt mit Klängen von „Pink Floyd“ und „Ton Steine Scherben“ wurden die Zuschauer gelungen an die traurigen Tage der Zerstörung im Nordend zurück versetzt.

Die Stimmung wechselte schnell wieder durch die Blues- und Rockrhythmen von Matthias Baumgardt. Die Tanzfläche füllte sich rasch und es wurde bis in die frühen Morgenstunden feucht-fröhlich getanzt und gefeiert.

Wir bedanken uns für die reichlichen Geldspenden, die ein weiteres erfolgreiches Arbeiten unserer BI mit ermöglichen.

Aus diesem Fest und den vielen Solidaritätsbekundungen der Bürgerinnen und Bürger im Nordend haben wir neue Hoffnungen und Energie geschöpft.

STOPPT DEN UNSINNIGEN UND TEUREN GARAGENBAU !!!
SOFORTIGER BAU DER NÖTIGEN KITA !!!
DEMOKRATISCHE EINBEZIEHUNG DER BÜRGER IN DIE DAS PROJEKT BETREFFENDE PLANUNGEN:
16 BÄUME – 15 METER HOCH, NEUPLANUNG VON KITA UND SPORTHALLE !!!

Das Plakat auf dieser Presseinformation schafft es leider technisch hier nicht auf den blog.

Nachtrag von mir:

Es war ein sehr gut besuchtes und erstklassig organisiertes Fest in der kleinen Kneipe Odyssee, Weberstraße 77, die in drangvoller Enge alle prima versorgte. Seien es die Getränke oder die vielen kulinarischen Leckerbissen, die die einzelnen bestellten.

Ich bin sehr beeindruckt, daß die BI Contra Quartiersgarage Glauburg trotz der Rückschläge der gefällten Bäume, die als Trauma zurückbleiben, intensiv, bürgerschaftlich engagiert und gut organisiert weiterarbeiten wird. In den Redebeiträgen von Diane Henn und Mirjam Glaser wurden Akzente der kurzen und kämpferischen BI-Geschichte lebendig.

Ganz fasziniert war ich beim Frühlingsfest von der mit starker Musik untermalten Bilderschau zu den Baumfällungen. Manfred Zieran hat ein Talent dazu, von dem ich bisher nichts ahnte. Daß ich bei der Fällung der riesigen Pappel „Ihr Schweine“ geschrien hatte, war mir entfallen, wurde mir nun mit dem ohrenbetäubenden Lärm der Kettensäge auf dem abgespielten Video von Helmut Kleine-Kraneburg wieder ins Gedächtnis gerufen. Ich habe mich gefreut, so viele Bekannte wieder zu treffen. Wir waren zu Dritt als Delegation der BI Grüneburgpark anwesend. Vernetzung ist wichtig.

Die schwarz-weißen Plakate zu den Baumfällungen, die im Stadtteil hängen, sind sehr sehenswert.

Kein Kahlschlag sondern Baumerhalt!

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