Unglaublich: In der Vogelbrutzeit werden in Frankfurt massive Baumschnittmassnahmen erlaubt

Linde in der Liebigstraße, Kastanie in der Frauensteinstraße, Baumhain Ecke Haeberlin-/Kurhessenstraße

Obwohl vom 1.3. – 30.9. aus Vogelschutzgründen keine Auslichtungen an Bäumen und Büschen mehr erfolgen dürfen (es sei denn, es gibt eine Gefahr) wird in Frankfurt auch im April heftig in allen Stadtteilen die Motorsäge angesetzt. Sogar in der Mittagszeit zwischen 13 bis 15 Uhr arbeiten die Baumfällfirmen durch. Das Wirtschaftsinteresse, daß die Firmen ganzjährig verdienen wollen und sollen, steht in Frankfurt vor dem Naturschutz. Gestern erlebte ich in der Mittagszeit das Gerattere an der Kurhessenstraße. Das Auslichten von Totholz gehört in die Zeit vom 1.10. – 28.2.! Seit einer Stunde dringen Motorsägen an mein Ohr. Welcher Baum im Westend ist jetzt wieder dran? Alles genehmigt, alles geduldet, alles akzeptiert. Zur Not wird ein Verkehrssicherungspflicht-Problem erklärt.

Offenbach hat extra die Vogelbrutzeit veröffentlicht, damit sich die Stadt und Private daran halten. Frankfurt dagegen verschweigt sie. Die Frankfurter Ämter billigen das Geschäft mit den Bäumen. Alles andere würde ja lächerlicher Naturschutz sein.

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