NULLTARIF im RMV – Vortrag und Diskussion mit dem Verkehrswissenschaftler Heiner Monheim

Dienstag 4. Juni 2013 um 20:00 Uhr im Saalbau Bornheim, Arnsburger Str. 24 (U4 Höhenstraße)

Gerade erhalte ich per newsletter die Einladung zu der interessanten Veranstaltung, die ich hier gern veröffentliche, liegt mir das Thema doch selbst am Herzen.

Heiner Monheim gilt nicht nur als Vordenker einer neuen Struktur und eines veränderten Bewußtseins der Mobilität zugunsten einer nachhaltig lebenswerten Stadt und ihres regionalen Umfelds. Er setzt sich auch in zahlreichen gesellschaftlichen Initiativen als Mitglied (ProBahn) und Mitgründer für die praktische Umsetzung seiner Konzepte ein (Verkehrsclub Deutschland (VCD), Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club (ADFC), Netzwerk Bürgerbahn statt Börsenbahn. Zum Thema NULLTARIF vertritt Monheim den Vorschlag eines beitragsfinanzierten Nulltarifs durch ein allgemeines Bürgerticket. Veranstalterin ist die Rosa Luxemburg Stiftung Hessen / Frankfurt mit der Reihe Weichenstellungen.

Öffentlicher Nahverkehr gehört zur originären Aufgabe der öffentlichen Daseinsvorsorge und darf weder im Angebot noch in der Preisgestaltung Bevölkerungsgruppen ausgrenzen. Mobilität muß umweltfreundlich sein. Mobilität ist und bleibt öffentliche Aufgabe, die im RMV neu gedacht werden muß. Der öffentliche Nahverkehr ist als Gemeinschaftsaufgabe öffentlich zu finanzieren.

Ende des Jahres stehen wieder die jährlichen Tariferhöhungen im RMV (Rhein Main Verkehrsverbund) an, dabei sind die Fahrpreise vielfach übertrieben und verkehrspolitisch eine Förderung des Autoverkehrs.

Als VCD-Mitglied kämpfe ich seit Jahren gegen Tariferhöhungen und bin seit den Demonstrationen in den 70er Jahren (auf der Zeil) Anhängerin des Nulltarifs. 9 Jahre als Stadtverordnete (2002 – 2010) argumentierte ich in der FAG (FlughafenAusbauGegner), dann bis März 2011 in der Fraktion Die Linke (kein Mitglied der Die Linke.) immer gegen Tariferhöhungen. Frankfurt hat im Vergleich zu anderen deutschen Städten die höchsten Ticket-Preise. Dabei sollte Frankfurt weg vom Auto und hin zu einem bürgerschaftlich finanzierten, flächendeckenden Nahverkehr! Der Umwelt zuliebe.

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