Für die FDP wird der Grüneburgpark zum „ökologischen Wildpark“, in dem die Sauen unterwegs seien

Die untergehende FDP will was sagen zum Grüneburgpark, um sich in Erinnerung zu bringen, daß sie noch existiert. Mit einem ach so gut gemeinten Antrag für den nächsten Umweltausschuß versuchen die Liberalen, sich selbst in Erinnerung zu rufen, daß sie noch was zu sagen haben.

Von mir aus können sie von der FDP für eine Sammelaktion klappern, im Grüneburgpark das 1944 zerbombte Palais wieder aufzubauen, um was für den Denkmalschutz zu tun. Der Denkmalschutz ging schon mit dem Koreanischen Garten im Grüneburgpark den Bach runter, da muckte die FDP nicht auf. Auch der Landschaftsschutz wurde nachhaltig mit dem Fremdkörper Koreanischer Garten geschädigt. Muckte da die FDP auf? Nein. Sie war 2005 mit in der StadtRegierung, dem Viererblock von CDU, SPD, Grünen, FDP. Nur die Opposition, also die FAG und die PDS waren 2005 gegen den Verstoß des Denkmal- und Landschaftsschutzes im Grüneburgpark. Ich war damals FAG-Stadtverordnete und habe die Debatte geführt und in Erinnerung.

Was steckt nun hinter dem fadenscheinigen FDP-Antrag Nr. 618 vom 4.6.2013?
Vor der Landtags- und Bundestagswahl am 22.9.2013 muß die FDP sich einfach bemerkbar machen und wird auch noch heute in der FR mit dem unsinnigen Antrag gebracht. Sie taucht aus der Versenkung auf. Dabei hat sie eigentlich gar nichts Richtiges und Qualitatives zu sagen.

Was sie im Antrag schreiben, stimmt einfach nicht, Herr Trinklein, Frau Rinn. Hätten sie Kontakt mit der BI Grüneburgpark aufgenommen. Die war oft im Umweltausschuß und hat Fakten genannt und Fakten vom Umweltdezernat erhalten. Die Mitglieder der BI Grüneburgpark haben sich so in die Materie eingearbeitet, daß sie den mageren FDP-Mitgliedern ihre paar dürren Fragen gut beantworten kann. Behauptet doch die FDP, daß das Büro Hager aus der Schweiz keine 165 Baumfällungen vorgesehen habe. Das Büro Hager hat das vorgehabt! Haben Sie davon keine Ahnung? Weshalb sitzen Sie im Parlament, wenn Sie nicht bereit sind, sich zu informieren?

165 Baumfällungen hat das Büro Hager geplant!
Wegen der geplanten 165 Fällungen gesunder Parkbäume empören sich die Bürgerinnen und Bürger im Westend bis heute. Sie kamen zuhauf jüngst zur Bürgeranhörung und würden Sturm laufen, wenn es zu Baumfällungen käme.

Doch die sind vom Tisch. Das haben wir von der BI Grüneburgpark mit gründlicher Arbeit und guten Argumenten erreicht. Und die Umweltdezernentin Rosemarie Heilig, Die Grünen, hält Wort, daß es keine Baumfällungen gibt. Das wird mit Unterstützung der BI Grüneburgpark eingehalten. Außerdem werden die bereits gefällten 117 Bäume gepflanzt. Wissen Sie davon was in der müden FDP?

Einladung an Herrn Trinklein
Herr Trinklein, mein Vorschlag ist, Sie kommen in die nächste Sitzung der BI Grüneburgpark am 19.6.2013 um 18.30 h in das Bürgerinstitut Rothschildpark, Oberlindau 20 und diskutieren mit uns über die von Ihnen beschworene Gefahr des von Verwilderung bedrohten Grüneburgparks. Ich freue mich auf die erhebende Diskussion schon jetzt. Bißchen Mühe sollten Sie sich schon geben und nicht einfach Unsinn runterschreiben. Das sagt Ihnen die ehemalige Stadtverordnete Gisela Becker, Mitglied der BI Grüneburgpark.

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