SpaziergangsWissenschaft

Der Kongress in Frankfurt zur SpaziergangsWissenschaft liegt schon etliche Jahre zurück. Er war 2008. Ich nahm als damalige Stadtverordnete bei einem Diskurs als Zuhörerin teil. Als ich heute auf der Internetseite des Umweltamtes stocherte, fand ich das Stichwort. Und stoße auf den Hinweis zu dem interessanten Blog zur Spaziergangswissenschaft. Und denke zurück und vor. Damals wie heute ist in Frankfurt wenig von einem „neuen Wind“ zugunsten des Fußverkehrs zu spüren, wird AutoVerkehr und RadVerkehr allemal Vorrang eingeräumt. Der damalige Kongress hatte keine Ausstrahlung für Frankfurts Atmosphäre. Für Spaziergänge braucht es Sitzrouten und anheimelnde Plätze und urbane Begegnungszonen auf den ruhigen Wohnstraßen und und und.

Das Projekt Nahmobilität im Nordend hat einige Fortschritte gebracht. Doch das PilotProjekt wurde nicht auf andere Stadtteile übertragen. Die anderen Stadtteile Frankfurts pennen bis heute, indem sie sich nicht um den umweltfreundlichen Fußverkehr so kümmern, daß wesentliche strukturelle Verbesserungen erzielt werden. Das barrierefreie Fußwegenetz wird auf die „lange Bank“ geschoben. Als sei erst mal der Radverkehr dran. Doch so ist das nicht. Die Lobby für den Fußverkehr in Frankfurt tritt auf lahmen Füßen an.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s