Robinien haben in Frankfurt nichts zu lachen

Sommerschnitt Robinie

abgesägte Robinie Körnerwiese
Vor paar Tagen kam ich mit dem Rad an der Körnerwiese vorbei, als dort die Lastwagen der Gartenbaufirma Krämer standen. Aha. An welchen Bäumen wurde rumgeschnippelt? Welche Bäume wurden gefällt? Ich fragte. Und es ergab sich, daß ein Mitarbeiter der Firma sehr nett Auskunft gab. Zwei Robinien seien am Straßenrand abgesägt worden. Sie wären wegen Wurzelfäule abgestorben. Und eine Robinie (Foto vor dem Haus) sei geschnitten worden. Er fragte, warum ich das alles wissen wolle. Ob ich von der Bürgerinitiative sei. Ja. Er erzählte, daß er bei einer Weiterbildung gehört habe, daß für Robinien HundeUrin nicht gut sei. Ich fragte nach, ob er das im Ernst meinte. Ja.

Ich fragte dann noch, ob die Fällungen und der AstSchnitt doch eigentlich besser außerhalb der Vogelbrutzeit erfolgen sollte. Da meinte sein Kollege, daß die Firma auch im Sommer Aufträge brauche. Klare Antwort. Profit geht vor Naturschutz.

Von dem Fällen der zwei abgestorbenen Robinien auf der Körnerwiese hatte ich in der Meldung des Grünflächenamtes gelesen. Sie werden nachgepflanzt. Wenn das mit dem HundeHarn richtig ist, müßten rings um Robinien eigentlich Büsche gepflanzt werden, die die Hunde fern halten. Ich habe mal bißchen im Internet gestöbert. Doch fand ich bisher keine wissenschaftliche Aussage dazu.

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