Goethe hat keinen Blick für die Schnurbäume

Goetheplatz: Ende Juli 2013 blühen einige Schnurbäume, einige sind dürr, ein Baum stirbt ab

Schnurbaum auf Goetheplatz

Schnurbaum Blüte

Schnurbäume auf Goetheplatz
Die Schnurbäume auf dem kargen Goetheplatz, um die wegen anhaltender Trockenheit und Hitze seit einigen Wochen grüne Wassertankbeutel stehen, blickt Goethe von seinem Denkmal nicht an. Die Bäume über der Tiefgarage, die eigentlich Ginkgos werden sollten, stehen an beiden Seiten und im Rücken von Goethe. An eine Verbesserung der Platzgestaltung glaube ich nicht mehr, obwohl viele Leute kreativ ihre Ideen äußerten und wieder Rosen und Lavendel wünschten. Doch die Architektin Gabriele Kiefer, die die triste graue abschreckende Platzgestaltung von Rathenau- und Goetheplatz sowie Roßmarkt zu verantworten hat, wird bei einer Nachbesserung wieder auf Bürgerbeteiligung keinen Wert legen. Und selbst keine grünen Ideen haben.

Zur Zeit blühen einige der Bäume. Wochenlang war der Platz außer grau auch sehr staubig. Der Gewitterguß am gestrigen Abend hat den grauen Staub für einige Stunden gebunden. Einige verdorrte Äste sind gekappt werden, viele trockene Äste werden noch folgen. Ein Baum ist komplett am Absterben. Schnurbäume treiben spät aus und verlieren sehr früh im Herbst ihre Blätter. Ungefähr ein halbes Jahr ist die gesamte Fläche somit unbegrünt.

Schön ist was anderes.

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