Apfeldorn (Crataegus lavallei „Carrierei“) – wenig bekannte Baumart

Apfeldorn abgestorben

Apfeldorn

Die Elisabeth-Schwarzhaupt-Anlage wurde als begrünte WallAnlage mit Bäumen, Wiesen, Büschen und Spielflächen gegen den Autobahnlärm gestaltet. Das Entrée an der Hügelstraße ist als Rondell gebaut, im HalbRund stehen Bäume der Art Apfeldorn.

Dort an der Hügelstraße ist die vom Autoverkehr extrem befahrene Ab- und Zufahrt zur A 661. Viel Grünland ist vernichtet worden. Die Stadt hätte sich dort mit vielen Wohnungen ausdehnen können. Doch so weit wird in der autogerechten Stadt Frankfurt stadtplanerisch nicht gedacht. Dem Autoverkehr wird vor Wohnungen der Vorzug gegeben.

Im Bereich des Entrée der GrünAnlage an der Hügelstraße sind auf Hochbeeten Lavendel und Nadelbäume, davor Bänke, die zum Verweilen einladen, sofern der AutoLärm das nicht unmöglich macht. Im HalbRund stehen hochstämmig die besagten LaubBäume, insgesamt sieben, von denen fünf seit rund drei Jahren vertrocknen oder vergreisen (siehe Foto). Ein Baum steht noch in vollem Wuchs, ein weiterer kümmert. Die BaumArt konnte ich nie bestimmen. Das ovale, dunkelgrüne Blatt konnte ich nicht zuordnen.

Nun wollte ich endlich den Namen der BaumArt wissen. Deshalb schrieb ich das Amt an und fragte nach, welche BaumArt der Baum Nr. 278 ist. Antwort: Crataegus lavallei „Carrierei“ der sog. Apfeldorn.

Mehrere Bäume sind allein dieses Jahr in der Anlage gefällt worden, darunter ein Baumhasel und zwei Silberweiden. Nun bin ich gespannt, ob sie im Herbst ersetzt werden.

Nachtrag am 29.7.2014

Es ist nicht besser geworden mit dem Zustand einiger Bäume dort in der Parkanlage. Mit dem Online-BaumKataster kann ich nun Näheres zu den einzelnen Bäumen sagen. Die zwei gesunden Bäume sind wie oben beschrieben von der Sorte Apfeldorn. Sie wurden 1980 gesetzt.

Doch die fünf im Halbrund stehenden der Sorte „Crataegus laevigata -Paul-s Scarlet-, Echter Rotdorn“ (BaumNr. 280 – 284) stehen weiterhin verdorrt da. Sie wurden 2005 gepflanzt. Wann werden sie ersetzt? Die Nadelbäume im halbrunden, erhöhten Beet sind entfernt worden. Eine Ersatzpflanzung ist nicht in Sicht.

Für die Bäume (Silberweiden, Baumhasel), die wie oben beschrieben, 2013 gefällt wurden, gab es Ersatzpflanzungen.

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