Im Grüneburgpark tut sich was – Wegereparatur

„Stell dir vor: Im Nordteil des Grüneburgparks wird ein Weg saniert,“ teilt mir ein Mitglied der BI Grüneburgpark mit. „Der Weg war durch die LKWs vom Grünflächenamt jahrelang beschädigt worden. Nun wird er geschottert. Mit rot-weißen Bändern und einem Gitterzaun wird dort abgesperrt. Ein Aushang mit freundlichem Hinweis auf eine Umgehung hängt an dem Gitter. Solche Aushänge sollten immer bei Baumaßnahmen informieren, damit wir alle Bescheid wissen.“

Heute schaute ich mir die Wegreparatur an. Und als ich auf die Ostseite des nördlichen Teils des Parks fuhr, war der Weg auch stückweise geschottert. Neben dem Weg waren frisch geschaufelte Abflußlöcher zur Versickerung des Regenwassers. Hinter einer Bank (dort, wo das häßliche Texashaus steht) war ein besonders großes Abflußloch, noch voll mit Regenwasser. Es hatte die letzten Tage paar Mal kräftig geschüttet. Bei der Sanierung ist vorgesehen, alles Regenwasser wieder direkt im Park versickern zu lassen. Jetzt läuft viel für die Bäume, Büsche und Wiesen notwendiges Naß in die dortige Kanalisation.

Solche sinnvollen, örtlichen Maßnahmen der Wegreparatur und der Entwässerung in die Wiese hätten in den letzten Jahren dem Grüneburgpark und seinen NutzerInnen viel Schlamm und viele Pfützen erspart. Stattdessen versprach das Grünflächenamt immer die „Grund“sanierung. Und verschob alles auf den Sankt Nimmerleinstag. Aus welchem Fonds werden die jetzigen sinnvollen und absolut notwendigen Reparaturen finanziert? Schon aus dem überhöhten Sanierungsbudget von 4,2 Millionen Euro?

Ergänzung am 3.11.2013

Als dritter WegAbschnitt wurde im Süden ein Stück des Hauptwegs nahe der Tischtennisplatte geschottert und mit feinem Schotter geglättet.

Nach dem Regen zeigen die frisch geschotterten Abschnitte schon wieder WasserAnsammlungen an den Rändern, die sich sofort vertiefen, wenn die Grünflächen-LKWs drüber fahren; das alte Lied, die selbe Leier. Hier müßte sofort nachgebessert werden. Und bestimmte Wege müßten für die LKWs verboten sein, wenn der Regen den Park und die Wege aufgeweicht hat. So wie jetzt. Wir haben keine Lust mehr, im Matsch und durch Pfützen zu waten, nur weil im Grünflächenamt unfähige WegeSanierer rumsitzen.

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