Stiefkind Denkmalschutz in Frankfurt

Im Sommer 2012 wurde im Buch „Denkmalschutz und Denkmalpflege in Frankfurt am Main“, Herausgeber Denkmalamt Frankfurt, bekannt gemacht, daß die Denkmalpflege in Hessen mit DenkXWeb in Hessen insgesamt, also auch für Frankfurt, online geht. Auf eine zeitnahe Anfrage der Linken-Fraktion im Römer im Sommer 2012 zum Tag der Offenen Denkmäler, warum auf DenkXWeb keine Frankfurter Denkmäler veröffentlicht sind, wurde geantwortet, daß aus Personalgründen …
Eine berüchtigte, typische Ausrede gegen öffentliche Transparenz, die einem aktiven Denkmalschutz heutzutage nicht gerecht wird. Wir schreiben nun Ende Oktober 2013. Noch immer ist kein einziges Denkmal Frankfurts auf DenkXweb verzeichnet.

Dabei schreibt Daniela Fischer-Vöglin in vorgenanntem Buch auf S. 42: „Das DenkXweb ist die moderne Form, mit dem Denkmalschutzgesetz und dem Landesamt für Denkmalpflege sowie den Bürgerinnen und Bürgern unsere Denkmalpflege effektiv zu betreiben.“

Frankfurt ist nicht modern. Frankfurt, so scheint`s hat weiter kein Interesse an öffentlicher, effektiver Denkmalpflege. Da zum Beispiel die denkmalgeschützten Wallanlagen im benannten Buch nicht vorkommen, könnte es sein, daß für sie der Denkmalschutz schon lange nicht mehr Gültigkeit hat. So arbeitet jedenfalls das Planungsdezernat mit der Genehmigung von Bauwerken, die der Wallservitut diametral entgegengesetzt sind. Die Untere Denkmalschutzbehörde ist diesem Dezernat untergeordnet.

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