TrampelPfade im Grüneburgpark mit Bepflanzung verhindern

BI Grüneburgpark wird viele Offene Punkte mit der Umweltdezernentin Rosemarie Heilig klären

Zugegeben: Ich bin eine Anhängerin von Trampelpfaden. Sie sind viel interessanter als breite Wege. Doch die getrampelte Verbindung im Grüneburpark vom Norden nach Süden über die Wiese in der Höhe des kleinen sonnigen Kinderspielplatzes soll durch Bepflanzung mit Büschen oder einem Rosenbeet unterbrochen werden. Darin waren wir uns heute wieder mal einig. Wir: Das sind die aktiven Mitglieder der BI Grüneburgpark. Wir spazierten heute genußvoll durch den wunderbaren Park bei lauem, malerischem Wetter – frei von Regen – und unterhielten uns wieder mal über die fehlende ökologische Pflege und auf was wir achten müssen, wenn die grobe SanierungsMaschinerie des Grünflächenamtes anrollt. Jedenfalls waren wir uns auch einig, daß der sonnige Kinderspielplatz erhalten bleiben muß.

Das letzte Laub an den Bäumen prahlte in den Farben gelb, rot und grün. Die Sonne strahlte. Die Wiesen waren tiefgrün bis blaugrün, satt durch den Regen der vergangenen Tage. Der Himmel und die Wolken waren tiefschwarz bis dunkelblau eingefärbt. Ein FarbDrama ideal für MalerInnen. Eine Erholung für die Seele. Darin besticht der Grüneburgpark. Der Erholungswert ist enorm. Die leichte Anhöhe spielt für die Erfahrung von Dimensionen eine besondere Rolle.

Ärgerlich waren wieder mal die vielen LKW-Fahrten des Grünflächenamtes, auch heute. Warum? fragten wir uns. Die Firma Kramer holzte an den Platanen die dürren Äste ab gleich gegenüber dem Palmengarten. Daneben entfernten zwei Personen das Laub unter den Rhododendren. Warum? Warum kann dort im Winter das Laub nicht liegen bleiben? Ökologie ist ein Fremdwort im Grünflächenamt.

Die umgefallene Linde lag bis vor kurzem, jetzt ist sie abgesägt. Das Totholz fehlt nun. Warum?

Wir zählten drei Baumpflanzstellen mit vorbereitetem lockerem Boden. Dort waren Bäume gefällt worden. Was sind 3 neue Bäume gegenüber 133 fehlenden alten, großkronigen Bäumen?

Am Hundeplatz erzählte ein Frau, daß sie just dort war, als zwei Bäume einfach so umkrachten. Trotz Baumkontrolle findet statt, was nicht passieren darf. Damit erweitert sich die Baumliste auf 133 nachzupflanzende Bäume.

Ich registrierte erfreut, daß die gelben Schmierereien an zwei Bäumen sofort nach meiner Meldung entfernt worden waren. Auch die schwarze BuchstabenSchmiererei an der dicken Linde – der älteste Baum von 1822! im Park – am ehemaligen Palais, die ich gemeldet habe, ist von einem auf den anderen Tag weggesäubert worden. Danke!

Doch auf meine gestrige Meldung wegen der sechs Videokameras an der Kirche erhielt ich noch keine Rückmeldung des Umweltdezernats.

Wir haben heute intensiv das Gespräch mit der Umweltdezernentin Rosemarie Heilig vorbereitet, das sie uns vor einigen Wochen aus freien Stücken angeboten hat.

Wie gut, daß wir eine Biologin und Ökologin in ihr haben, die den Baumfällungen eine Absage erteilt. Doch ist immer noch in der M 127 /2013 von Bäumen als „Stangenholz“ die Rede, das dem Kahlschlag (das Grünflächenamt liebt den Kahlschlag) zum Opfer fallen könnte. Das müssen wir klug verhindern.

Hat sie entscheidend dazu beigetragen, daß die Maininsel als Biotop erhalten bleibt? Die BürgerInitiative hat damit einen super Erfolg zu verbuchen. CDU und Grüne haben sich – sicherlich schweren Herzens – gegen den Mäcklerschen Brückenturm entschieden. Mäckler wird keine Ruhe geben.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s