WildBlumen auf Äckern, Biodiversität statt BetonLandschaften

Auf der Homepage der Stadt Frankfurt lese ich gerade: „2013 haben sich insgesamt 73 Landwirte und Gärtner verpflichtet, eine Biodiversitätsmaßnahme durchzuführen. Am häufigsten wählten sie die Anlage von Blühflächen, die mit speziellen Saatgutmischungen eingesät werden. Das ist umso erfreulicher, weil Blühflächen nicht nur die Vielfalt heimischer Schmetterlingsarten und Bestäubungsinsekten fördern, sondern auch optisch ein Gewinn für die Landschaft sind.“

Eine nicht erfaßte blühende Ackerfläche in Eschersheim hatte ich hier im blog dargestellt und der Stadt gemeldet, daß sie großes Lob verdiene.

Viel weiter geht die Umweltdezernentin, wenn sie sagt: „Für Artenschutz sollte überall etwas Raum sein – auch in der bebauten Stadt. Stellen wir uns nur einmal vor, auch ein Prozent aller versiegelten Grundstücke würden der Biodiversität gewidmet.“ Quelle beider Zitate: Grüne Inseln für Bienen, Lerchen und Hamster. Frankfurter Landwirte fördern die Artenvielfalt.

Zubetonierte Flächen, die zur Begrünung anstehen, lassen sich in allen Stadtteilen genug finden und ans Umweltdezernat melden. Immer mehr versiegelte Hinterhöfe und Vorgärten harren einer anderen, einer nachhaltigen grünen StadtPolitik. Als erstes empfehle ich, die Eingangsfläche des Palmengartens sowie den Platz am Kopf der Palmengartenstraße zu entsiegeln. Wir waren bei einem Ortstermin mit dem Ortsbeirat 2 da. Hat der inzwischen einen Antrag zur Entsiegelung und Begrünung gestellt? Mir ist nichts davon bekannt.

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