Pflanzen als Vagabunden

In der FNP fand ich m 21.11.2013 den Beitrag von Dorothée Waechter (dpa) „Vagabunden im Beet“, in dem von der praktischen Selbstaussaat von SommerBlumen die Rede ist, die originären KleingärtnerSeelen zuwider ist, meine lebenslange BioGartenPraxis (auch im KleinGarten) aber bestätigt. Ringelblumen, Vergißmeinnicht, Borretsch, Nelken, Jungfer im Grün, Silberblatt, Nachtviole, Akelei, Königskerzen gehören zu den „Vagabunden“, die am selbstgewählten Standort kräftig gedeihen. Wenn sie auf den mit Sand abgestreuten Wegen keimen und wachsen, werden sie umgepflanzt.

Zitiert wird Anja Maubach, Autorin und Diplomingenieurin für Landespflege in Wuppertal: „Wenn ich mir für ein Beet eine Ordnung überlegt habe, dann setze ich die Vagabunden ganz gezielt dafür ein, daß sie die Ordnung wieder durcheinander bringen.“ Chaos ist schön. Samen werden wie Vagabunden huckepack von Wasser, Tieren, Schuhen, Besen, Wind, Eisenbahnen oder Autos an neue Orte transportiert.

Neu sind für mich laut diesem Artikel Hohes Eisenkraut (Verbena bonariensis), Rotblühendes Prachtlein, Rundblättriges Hasenohr, Marokkanisches Leinkraut, Wald-Scheinmohn, nach denen ich mich jetzt umsehe, um ihre Samen für sonnengesättigte, halbschattige oder schattige Flecken zur Verfügung zu stellen.

Der Artikel ist im Wortlaut hier abzurufen. Er gefällt mir.

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