HeilPflanzenGarten am Eschenheimer Turm vernichtet

Langweilige Cotoneaster oder so was ähnliches sind nun in den PflanzBeeten an der ehemaligen Apotheke gesetzt, wo bis dato Kräuter aller Art und Buchsbaum gediehen. Ich trauere den BuchsBaumReihen nach. Ich trauere um Rosmarin, Estragon, Nachtkerzen, Petersilie, Schnittlauch, Malven, Thymian, Salbei, Königskerze, Ysop, Weinraute. Nur noch der Ginkgo-Bonsai mit den vielen Stämmen ist stehen geblieben. Ein Urban Gardening Projekt ist tot. Mitten in der Stadt. An einem geeigneten Ort.

Auch wenn die Apotheke, die den HeilPflanzenGarten vor vielen Jahren angelegt hat, inzwischen in der Hochstraße residiert (oberhalb vom Alber-Mangelsdorff-Weiher), ist es kein Grund, den blühenden Kräuter-Spezial-Garten zu vernichten. Ich hätte ihn gern und gut gepflegt. Und hätte andere zur Pflege gefunden.

Doch das Grünflächenamt hat gar keine Umfrage gemacht. Es vernichtet lieber statt eine gute Sache wirklich und nachhaltig zu unterstützen. Einfalt statt Vielfalt als Devise. Biodiversität ist ein FremdWort. Die Stadt und die WallAnlagen sind um einen Naturschatz ärmer geworden. Eine Bienen- und SchmetterlingsWeide ist vernichtet.

Wann kommt der Zeitpunkt, daß das Staudenbeet auf der gegenüberliegenden StraßenSeite am SchnellImbiß vernichtet wird? Oder ist das sicherer, weil dort ein anderer Bereichsleiter zuständig ist?

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s