NeujahrsSpaziergänge im Grüneburgpark

Grüneburgpark NeujahrsKarawanen

Am ersten Januartag war ich überrascht, wieviele Menschen am Nachmittag vor oder nach der KaffeeZeit im Grüneburgpark zum gemütlichen Spaziergang unterwegs waren. Es wirkte auf mich wie eine Karawane. Es waren oftmals Familien mit ihren NeujahrsGästen, teilweise drei Generationen stark, ein nicht so häufiger Anblick. Ich hielt den Eindruck im Foto fest.

Blutbuche Nr. 559
Die Wege waren trocken, nicht matschig. Die im Herbst durchgeführten Reparaturen der „Sumpfstellen“ haben nachhaltig gewirkt. Ein paar Tage hatte es nicht geregnet. Die Temperaturen sind reichlich über Null Grad. Schnee ist in diesem Winter in Frankfurt noch keiner gefallen. Die Singvögel singen als wäre es Frühling. Die Wiesen sind sehr naß. Trotzdem wird dort Fußball im Matsch gespielt.

Einige Eiben-Biotope durchstreife ich, betrachte sie näher. Wie kommt es, daß Eiben, Ilex, Buchs im Baumkataster nur vereinzelt registriert sind? Sind es UnBäume? So frage ich mich immer wieder. Dann entdecke ich im nördlichen Teil, dem Dickicht an der Miquelallee einen sehr dicken, zweistämmigen Spitzahorn mit einem dicken trockenen Ast in der Krone. Ob er als Höhlenbaum mit silbernem Etikett markiert ist? Ich sehe keins am Stamm, doch finde ich das grüne Etikett mit der Nr. 2623. Als ich zuhause im Baumkataster vom 29.9.2012 nachschaue, ist für die Nr. 2623 eine Leerstelle angegeben. Also ist der Baum gar nicht mehr in der Liste! Das zeugt wieder mal nicht von seriöser Registrierung der Bäume vor einer ursprünglich geplanten Grundsanierung mit den radikalen Kahlschlags-Absichten. Auch das denkmalpflegerische Gutachten von Barbara Vogt, das unter anderem auf dieser Baumzählung fußt, ist damit reichlich dubios. Meine ich. Ich habe die Referentin im Umweltdezernat, die für die BI Grüneburgpark zuständig ist, deshalb angeschrieben.

Slackline schadet den Bäumen
Durch Slackline (meine Vermutung) ist ein dicker Schnurbaum (Nr. 1668) ringsum am Stamm stark beschädigt. Er steht nördlich vom ehemaligen Palais. Die Bäume sind zu kostbar, als daß sie durch zweifelhafte sportliche Aktivitäten gestört werden sollten.

Meine Bewunderung gilt wieder der im Mai 2013 in der Krone stark gestutzten Blutbuche (Nr. 599,Foto), die an der Wurzel vom RiesenPorling bewohnt ist und wo ab August bis in den Oktober die Pilzkörper zu sehen sind.

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