FrühlingsBlüher im Grüneburgpark unter der Lupe

Die BürgerInitiative Grüneburgpark lädt alle am Donnerstag, 27.3.2014 um 16 Uhr zu einem Spaziergang zu den FrühlingsBlühern mit der Geophyten-Expertin Monika Peukert, Mitglied im Naturschutzbeirat für die Botanische Vereinigung für Naturschutz in Hessen (BVNH), ein.

Wir lernen die aktuellen UntersuchungsErgebnisse kennen und führen auch Gespräche über die Bäume. Treff ist am ParkCafé. Dieser naturkundliche Spaziergang wird im Auftrag des Grünflächenamtes durchgeführt.

Die BI Grüneburgpark hatte die Umweldezernentin gebeten, Spaziergänge zur Naturkunde mit entsprechenden Fachleuten im Landschaftsschutzgebiet Grüneburgpark durchzuführen. Das ist der Auftakt.

Mehr zu Geophyten hier im blog

Nachtrag am 4.4.2014

Bei dem Rundgang, bei dem Monika Peukert mit Kuhglocke voranging, waren rund 40 Interessierte dabei!

„Das Wetter war schön, die Laune gut.“ 

„Es gab viel zu gucken.“

„Es blühten noch Geophyten.“

„Peinlich und unhygienisch war die Kacke, die Tretminen,  hinter den Büschen von der AbiFeier.“

„Genau dort zwischen den Büschen sind die schönen FrühlingsBlüher zu entdecken.“

Das waren Aussagen von Teilnehmenden.

Da ich selbst an dem Geophyten-Tag verreist war, warte ich noch auf den inhaltlichen Bericht mit der Aufzählung der Pflanzen der BI Grüneburgpark.

Nachtrag am 15.4.2014
Folgende FrühlingsBlüher standen bei der Begehung auf der Agenda, übermittelt mir Katharina Bornscheuer (BI):

Scharbockskraut
Hybridtulpen
Taubnessel weiß und purpurrot
Anemonen (diverse)
Scilla (diverse)
Schnittlauch
Wiesenschaumkraut
Wiesen-Goldstern
Acker-Goldstern
Veilchen
Löwenzahn
Winterling
Ehrenpreis
Krokus
Narzissen
Gundermann
Gelbdolde
Busch-Windröschen
Aronstab
Rohrschwingel
Milchstern
Hohler Lerchensporn

Der Untersuchungsbericht von Monika Peukert zu den Geophyten im Grüneburgpark ist uns noch nicht überreicht und auch noch nicht im Internet veröffentlicht worden. Das ist für die Transparenz und die Bürgerbeteiligung aber notwendig. Steht eine der Pflanzen, die allesamt gärtnerisch eingebracht wurden, auf der Artenschutzliste? Auch das wäre kein Grund zur Geheimhaltung von Expertisen. Sondern gerade dann müßte besonders über den Schutz der Pflanzen öffentlich nachgedacht werden. Wir setzen uns für Ökologie und nicht für Geheimhaltung ein.

Nachtrag am 14.4.2014
In der Baum-Serie der FR zur „Stadt der Bäume“ gibt es einen Bericht zu Monika Peukert und ihrer Arbeit. Sie hat zu den Speierlingen (Sorbus domestica) eine Erhebung in Frankfurt gemacht und rund 250 Speierlinge kartiert.

Demnächst, vereinbarter Pflanzmonat ist November 2014, kommen zwei Speierlinge im Grüneburgpark – gespendet von der BI Grüneburgpark – dazu.

Siehe FR 14.4.2014 „Ein Kulturgut in unserer Region“. „Frankfurt-Nord.FR-Baumserie: Monika Peukert und ein Speierling-Nachwuchs an der Bonameser Straße.“ Von Thomas Stillbauer. Leider kein Link möglich.

Im Artikel ist noch kein Hinweis auf die Speierling-Pflanzung im Grüneburgpark.

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