Schweizer Spatzen

Schweizer Spatzen
Sie sitzen, wie hier auf dem Foto zu sehen ist, kurze AugenBlicke auf der KaiMauer am Genfer See, sie turteln in dichtem Gebüsch, sie hocken auf den Platanen am liebsten in den Nischen und Höhlen – die flinken und geselligen Spatzen, die mit ihrem FrühlingsGeschwätz an meine Ohren dringen.

Neugierig schaue ich dann nach, wo sie sich gerade verstecken. Oder in welchem BuschWerk sie von Ast zu Ast hüpfen und dem eifrigen Geschäft der Werbung und Paarung nachgehen.

Auf der Mauer pickten sie die Brotkrumen weg, die ein mittelaltriger Mann hinstreute. Es war sein verbotenes Vergnügen, über das er herzlich lachte. Er lachte über den Streit der Vögel mit den Krumen, sobald sie sich die gegenseitig abjagten.

Auch die WasserVögel bekamen von dem Mann viel Brot. Diverse Enten, Möwen und ein SchwanenPaar hatten sich deshalb am Ufer eingefunden. Ein Schwan wurde aus FutterNeid so wütend, daß er eine Ente mit seinem kräftigen Schnabel am Nacken packte und sie erst nach einer Weile wieder raus schleuderte.

So nah kamen die Spatzen den Schwänen nicht, blieben sie lieber auf dem Trockenen. Den Streit um das Futter trugen sie stattdessen untereinander aus.

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