Gespenstische Sinai-Wildnis in Frankfurt – GespinstMotte

Sinai-Wildnis

Sinai-Wildnis-Gespinste

Traubenkirschen-Gespinstmotte

An einem TrampelPfad im Sinai-Gelände im Dornbusch bewege ich mich in einer gespenstischen Szenerie. Ich fühle mich wie in einem GespensterFilm. In BlickRichtung steht ein weißer, kahler Baum. Alle Äste und der Stamm sind im Mai von einem weißen Netz umhüllt. Handelt es sich um ein Kunstwerk? Am Pfad steht ein zweiter weißer Baum. Die wenigen grünen BlattReste verraten mir nicht die BaumArt. * (siehe unten) Als ein Spaziergänger auf dem Pfad auftaucht, frage ich ihn, um welche BaumArt es sich handeln könnte. Er rätselt auch. Wir kommen zu keinem Ergebnis. Mir fällt der Begriff GespinstMotte ein. Doch solch ein GesamtKunstWerk einer GespinstMotte ist für mich eine Begegnung neuer Art.

Im Grüneburgpark sind viele TraubenKirschenBäume von der Gespinstmotte (Yponomeuta evonymella) befallen.

Dort gibt es auch, vor allem am Rand des RobinienWäldchens im Norden, solche gespenstischen Szenerien wie im Sinai-Gelände. Dort sind noch BlattReste an den Bäumen. So ist die Zuordnung einfacher. Aber es hängen auch die kleinen, grünen Kirschen an den Stängeln.

Aller Erfahrung nach überleben die sehr wüchsigen TraubenKirschen den RaupenBefall gut. Sie bilden neue Triebe und Blätter aus. An den vielen Sämlingen im Frankfurter Stadtwald und in verschiedenen ParkAnlagen läßt sich erkennen, daß die TraubenKirsche keine Rarität ist. Die Kirschen sind eßbar, aber leicht bitter.

Als Kind habe ich Baum, Blätter, Blüten, Früchte, Geruch gut kennengelernt. Doch die zwei Bäume im Sinai konnte ich durch die mumienähnliche Verspinnung nicht als TraubenKirschen identifizieren. Das hole ich bei neuem BlattAustrieb nach.

* Nachtrag am 27.7.2014

Bei dem großen Baum in der SinaiWildnis handelt es sich tatsächlich um eine TraubenKirsche. Auch jetzt Ende Juli ist das weiße Netz noch um die Stämme gespannt. Die Krone hat viel Laub. Die Schäden sind somit gering.

Der andere Baum in direkter Umgebung ist ein Holunder, der stark befallen war. Dort im Sinai stehen viele Holunder, meist mit absterbenden Ästen und wenigen Blättern. Nur wenige sind zur Zeit vital und haben reichlich Blätter und Früchte.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s