BaumSchilder im Günthersburgpark

Fehlanzeige im Grüneburgpark
Sie sind grün. Sie hängen an ca. 20 Bäumen. Die Baumart steht drauf. Das Pflanzjahr steht drauf. Auf den BaumSchildern. Namen haben die SchwarzPappel (Artenschutz!), der BergAhorn, der Taxus (Eibe), die RoßKastanie, der Geweihbaum, die Birke, die Kiefer, die Blutbuche, der UrwaldMammutBaum, die Linde … Die ältesten Bäume im Park sind nach den Schildern, die ich heute entdeckte, von 1920. Also sind manche Bäume fast 100 Jahre alt. Schön, daß es wie im Palmengarten und im Botanischen Garten diese Schilder gibt. Warum hängen sie nicht längst an den Bäumen im Grüneburgpark? Dort ist der älteste Baum von 1822. Es ist die Alte Linde am ehemaligen Palais in der Mitte des Parks.

Im Grüneburgpark dauert alles etwas länger. Warum?
Wie gut, daß die Bürgerinitiative Grüneburgpark den Park achtsam während der Sanierung betreut, wird von vielen Menschen in den Gesprächen am BauZaun gelobt. Diese Anerkennung ist wichtig. Sie ermutigt, mit der BürgerBeteiligung nicht nachzulassen.

Bereits 2012 haben wir bei den Begehungen im Grüneburgpark, als die Sanierungsmaßnahmen öffentlich debattiert wurden, den Vorschlag unterbreitet, mit BaumSchildern zum Lernen der BaumArten beizutragen. Der Vorschlag wurde gern angenommen, doch wir kennen immer noch nicht ein Datum der Ausführung. Die email-Briefe bleiben unbeantwortet.

Gespräch zu den Pappeln im Günthersburgpark

Ein Mann und eine Frau, ein Pärchen, wird aufmerksam, als ich um drei nahe beieinander stehende sehr dicke Pappeln im südlichen Teil des Günthersburgparks rumlaufe, um sie ringsum zu betrachten. Und mein Blick immer wieder nach oben schweift, um die Krone zu betrachten. Bei zwei dicken Pappeln zittern die Blätter im Wind. Sind das zwei Zitterpappeln? An den zwei Stämmen finde ich kein Schild. Die Schwarzpappel – mit Schild – hat im Vergleich eine ruhige Krone. Vor allem hat sie eine andere Rinde. Die Rinde hat Muster, ist dicker gewölbt. Der Mann sagt: „Die Pappel ist für 60 Jahre sehr dick und hoch. Sie ist 1950 gepflanzt, steht auf dem Schild. Die zwei anderen Pappeln sind vermutlich auch von 1950.“

Mal sehen, ob ich das Baumkataster des Günthersburgparkes im Internet finde. Der wertvolle BaumBestand in Frankfurt ist ein ErkundungsThema, ein ForschungsThema. Wird dazu geforscht?

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