Ärger mit kaputtem Aufzug Station Grüneburgweg

Gestern ärgerte ich mich sehr, daß an der Haltestelle Grüneburgweg der Aufzug stadteinwärts nicht funktionierte. Dabei war ich drauf angewiesen! Ich kam von der Station Lindenbaum, die glücklicherweise ebenerdig ist, und war am Grüneburgweg kurz nach 21 Uhr aus der U-Bahn ausgestiegen, hatte das Fahrrad dabei und die Tasche voll mit Früchten und Blumen aus dem Garten. Der Ärger kochte hoch: Warum habe ich so viel Geld fürs Ticket, nämlich 2,60 Euro bezahlt und kann dann nicht barrierefrei aus der Station von unten nach oben?

Was ist das für ein miserabler Service im Nahverkehr! schimpfte ich. Was sollte ich machen? Weiterfahren? Die nächste Station Eschenheimer Tor ist nicht barrierefrei. Erst die übernächste Station Hauptwache hat Aufzüge. Doch wenn die auch nicht funktionieren? Dann bin ich noch tiefer unter der Erde.

Ich quälte mich dann mangels Alternativen die Rolltreppe mit Rad und Gepäck hoch. Die Rolltreppe endet in der B-Ebene. Wie weiter? Wie an die Oberfläche? Dazwischen liegen so viele Stufen. Ich bat die erste Person, die mir von oben entgegen kam, ob sie mir helfen könne. Der junge, chic gekleidete Mann sagte sofort: „Ja.“

Ich freue mich noch heute über so viel Hilfsbereitschaft.

Ich ärgere mich noch heute, daß ich 2,60 Euro für die Schikane bezahlt habe, daß ich die Station Grüneburgweg nicht selbständig und barrierefrei verlassen konnte. Ist der Aufzug heute wieder in Betrieb? Das werde ich mal nachschauen. Ganz klar: Ich bin für Nulltarif im Nahverkehr, bezahlt über die Steuern.

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