GartenParadies im Dachauer Land

Unter ApfelBäumen im Juli in den Farben des Sommers schwelgen

GartenParadies bei Dachau
Es ist der Phlox, der mit großen, rosafarbenen Büschen im parkähnlich angelegten Garten FarbAkzente setzt. Margeriten mit weißen StrahlenBlüten leuchten in mehreren Ecken. Zahlreiche StockRosen, die sich an beliebigen Stellen ihr Quartier verschaffen, sind in breiter FarbSkala der Rosa-Rot-Töne bis hin zu nachtschwarz vertreten. Die gelbe, wochenlang blühende gelbe FärberKamille hat viele trockene SonnenPlätze erobert. Daneben die graublättrige LichtNelke mit dem kräftigen Pink, die in diesen regenreichen Wochen über einen Meter hoch gewachsen ist. Die feine Jungfer im Grün, deren HauptBlüte das Blau ist, hat sich mit rosa und weißen SchwesterBlüten umgeben, zwischen denen sogar ein nachtblaues BlütenGesicht ist.

Die StaudenPflanzungen werden von zahlreichen weiteren einjährigen Blumen wie Mohn, KapuzinerKresse, Tagetes und LöwenMäulchen umgeben. Der Gärtner sagt: „Die Pollen des SchlafMohns sind bei HonigBienen, Hummeln und SchwebFliegen besonders begehrt. Dort tummeln sie sich alle miteinander.“ Überhaupt haben die Insekten, Schmetterlinge und Vögel im Garten ein paradiesisches Angebot an Nektar und Quartieren.

Bewundernswert sind die bescheidenen, hochgewachsenen Nachtkerzen und die vielen Königskerzen, deren gelbe Blüten dem gesamten Garten eine wilde Lockerheit geben. Alle haben ihren Ort selbst gefunden, an dem sie gut gedeihen. Was an WildWuchs zu viel wird, wird von den klugen GärtnerInnen ausgerissen. Um dem Gemüse Platz zu machen.

Da wachsen die Zucchini munter, locken die Insekten mit ihren großen, gelben TrichterBlüten. Meist ist die Ernte viel zu viel. Kräuter verbreiten ihr Aroma. Die Tomaten sind ins GewächsHaus verbannt und werden mit viel Aufmerksamkeit und StreichelEinheiten gehegt und gepflegt. Bohnen, Lauch, Erbsen, Salat zieren die Beete und schmecken super.

Zu dem GartenPark mit den großen, grünen RasenFlächen gehören ebenfalls ObstBäume wie Zwetschen und Äpfel. Zwei WalnußBäume geben reichlich Schatten, tragen dieses Jahr wenig Frucht. Gerade werden die roten und schwarzen JohannisBeeren geerntet. Mancher WühlMaus wird mit Fallen nachgestellt. Ständiger Kampf gilt den gefräßigen Schnecken. In KompostBehältern, die im Garten zwischen den Beeten verteilt sind, reift die beste Erde, die dem Garten Kraft gibt.

Ich frage den Gärter: „Wie hast du dieses Paradies, dieses GesamtKunstwerk geschaffen? Was ist dein Vorbild? Was ist deine Vorstellung?“ Er antwortet: „Vieles ist wie im Garten meiner Mutter. Sie hat nach diesen Prinzipien einen großen Garten angelegt und so gepflegt. Die Pflanzen wachsen an ihrem Ort gut, den sie selbst gefunden haben. Es wird geschaut, was zuviel ist. Das wird entfernt. Es wird neues dazwischen gesetzt, wenn eine Farbe oder eine BlattForm fehlt oder etwas Neues entdeckt wird. Zu jeder JahresZeit soll es blühen, damit der Garten allen ganzjährig eine Freude macht.“

Gesundes Obst und leckeres Gemüse wächst mit dieser ganzheitlichen Pflege und mit dieser SichtWeise in der Regel gut.

Wie der Garten zu finden ist? Man muß bei einer LandStraße über eine Hecke schauen. Es ist kein Tor da. Der Garten ist offen zum Schauen.

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