RossKastanien (Aesculus hippocastanum) sehr unterschiedlich von MinierMotte geschädigt

RossKastanie Nr. 12 F-Grafenstr

Manche RossKastanie in Frankfurt schafft es, auch in den SommerMonaten eine dichte, grüne LaubKrone zu haben. An den Blättern läßt sich feststellen, daß sie nur einen geringen Befall der aus Albanien stammenden MinierMotte haben. Ein stattliches Exemplar der RossKastanie steht nahe der AndreasKirche in der Grafenstrasse in einer BaumAllee. Wie alt mag sie sein?

Um die Frage zu beantworten, nutze ich online das Frankfurter BaumKataster. Das PflanzJahr ist 1895. Diese gesunde Kastanie steht in einer Straße und ist fast 120 Jahre alt!

Der Stamm der Kastanie Nr. 12 ist auffallend rot. Weshalb? Wegen dieser Farbe wurde ich auf den Baum aufmerksam.

Dann schaue ich mir im Kataster die Bäume in der Nähe an. Vor der AndreasKirche gibt es zwei StielEichen von 1900, gegenüber stehen vier Platanen von 1880.

Anhand des KatasterPlanes (GEOPORTAL) ist sehr gut erkennbar, wie großzügig Siedlungen im 19. Jahrhundert mit öffentlichen Flächen, vielen Plätzen sowie breiten Straßen und vielen Bäumen angelegt wurden.

Davon ist bei dem städtischen VerdichtungsWahn durch Bauten auf jeder „freien“ Fläche keine Rede mehr. Auf Tiefgaragen sind Bonsais die Bäume der Zukunft. Die KlimaKatastrophe und die Erhaltung der Grünen Lunge, um die LebensQualität zu sichern, interessiert die Investoren und die Frankfurter StadtPlanung keinen Deut. In den Straßen werden seit Jahren autogerechte Bäume gepflanzt, die schmale, kleine Kronen haben und keinen Schatten werfen (siehe HansaAllee).

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