Bäume an der „Welle“ haben eine Chance – Aufschub der Fällungen

AnwohnerInnen setzen sich für Trauerweiden und Ginkgos ein

Die Nachbarschaft hat bei der Versammlung am 29.1.2015 in der „Welle“ erreicht, daß die Trauerweiden und die Ginkgos sowie die anderen Bäume einem Gutachten unterzogen werden, ob sie bleiben können. Umpflanzen kommt auch in Frage, wurde von mir vorgeschlagen. Gerade kam vom Sprecher der „Welle“ per Telefon die positive Botschaft, daß die Baumfällungen nun alle aufgeschoben sind. Erst werden die Ergebnisse der neuen Begutachtung abgewartet. Die Eigentümerin Axa Real Estate muß dem Erhalt und den Umpflanzkosten danach noch zustimmen. Die Bäume wären eigentlich schon alle abgesägt. Außer zwei Bäumen: Einer Eiche und einem Ahorn. Nur die waren bei der Planung zum Erhalt vorgesehen.

Die in Linie an der Leerbachstraße und im Gärtnerweg stehenden Bäume sind von der Neuplanung nicht betroffen. Aber die Bäume im Süden an der Bockenheimer Anlage, die eigentlich großen Schatten spenden sollten, sind in der Planung nicht mehr vorgesehen. Um die „Welle“ zu sehen. Eine Fehlentscheidung. Deshalb fragte ich nach, wo eigentlich die Mauer der Tiefgarage endet. Sofort am Rand sollten Alleenbäume wachsen. Ist mein Vorschlag. Mal sehen.

Bäume umpflanzen

Gleich am 30.1.2015 hatte ich den Leiter des Umweltamtes, Peter Dommermuth, und den Leiter des Grünflächenamtes, Stephan Heldmann, angeschrieben, um neue Standorte für die Bäume der „Welle“ in der Stadt zu finden, die umgepflanzt werden könnten. Noch habe ich keine Antwort. 6 – 8 Ginkgos sowie die anderen Bäume könnten an anderen Orten Platz finden. Fehlen doch viele, viele Bäume im Stadtgebiet. Allein im Grüneburgpark fehlen über 120 Bäume. Im Rothschildpark fehlt z.B. eine dicke Ulme. Die alte war abgestorben. Vor dem Instituto Cervantes fehlt seit längerem ein Ahorn. Undsoweiter.

Eine Nachbarin würde gern einen Baum für ihren Garten übernehmen, hat sie der „Welle“ mitgeteilt.

Im Online-Baumkataster von Frankfurt sind die fehlenden Bäume, das sind die mit schwarzem Piktogramm, deutlich rauszufiltern.

Vogelschutzgehölz vorsehen

Bei der Veranstaltung wurde zugesagt, daß ich die Liste der neuen Gehölze erhalte. Um beraten zu können, welche sich gut und welche sich besser für den Vogelschutz eignen würden. Die 1,20 m Erde, die jeweils als Grüninseln aufgeschüttet werden, lassen nur Flachwurzler zu, die eine ständige Bewässerung erhalten. Der Kampf um den Vogelschutz wurde vor über 10 Jahren von der Nachbarschaft geführt und führte nicht zu einem vorzeigbaren, überzeugenden Ergebnis.Nachzulesen ist das auf der website einer ehemaligen Anwohnerin „Ich liebe Frankfurt“.

Nun ist ein neuer Anlauf möglich. Mit hoffentlich gutem Ausgang.

Urban Gardening als eine Möglichkeit

In der Nacht kommen mir die besten Gedanken. Zur Gestaltung der Grünzonen an der „Welle“ könnte ich mir vorstellen, daß Wein, Kürbis, Feuerbohnen, Ringelblumen, Sonnenblumen wachsen. Von der Landschaftsplanerin, die aus Duisburg kommt, wurde Bereitschaft für Vorschläge und Zusammenarbeit bekundet. Ehrlich. In Offenbach wächst am Beton-Rathaus Gemüse! Andernach ist als „eßbare Stadt“ ein Vorbild. Dort legt die Stadtverwaltung die Gemüsebeete an, die von den BewohnerInnen geerntet werden können. Warum nicht an der „Welle“ im kleinen Stil an der Ecke Gärtnerweg / Leerbachstraße so etwas erproben?

Kräuterbeete

Eine Nachbarin denkt an Kräuterbeete, wie sie Karl der Große anlegen ließ. Das wäre ein Magnet und Vorzeigeprojekt in der „Welle“. Rosmarin, Lavendel, Thymian, Salbei, Oregano als Bienenweide, Duftgarten, Aromagarten.

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