ATHEN: Mit der Trambahnlinie 5 vom Syntagma-Platz zum Meer

Trambahn AthenDie futuristisch anmutende barrierefreie Trambahn Nr. 5 startet am Syntagma-Platz, wird entlang grüner Alleen und meist auf begrüntem Gleisbett durch Wohnviertel geleitet und gelangt bei Edem oder Batis an die Meeresküste. Die Weiterfahrt entlang der Küste ist nach Westen (Richtung Filias) und nach Osten (Richtung Voulas) möglich. Dort am Ufer fahren auch die Linien Nr. 3 und 4 (Foto) in dem begrüntem Schienenbett. 

Mit der Tageskarte für 4 Euro läßt sich die Strecke gut erkunden. An schönen Plätzen, Orten und Küstenabschnitten läßt sich beliebig aus- und wieder einsteigen. Ein Strandbesuch mit Blick auf das Meer und die Inselwelt gehört dazu. Wie gut der Wind am Meer zum Atmen ist! Es gibt entlang der Strecke zahlreiche kleine und größere Parkanlagen mit schattenspendenden Bäumen.

Als die Tram im Stadtteil N. Kosmos an einem Park vorbeifuhr, stieg ich an der nächsten Haltestelle Aghias Fotinis-Platia aus. Dort war ein Stadtzentrum mit Grünanlage, Springbrunnen, Café und vielen Bänken angelegt. Die nahen 5-stöckigen Wohngebäude wirkten großzügig, hatten große Balkons, schienen nicht viel älter als zehn Jahre zu sein. Die öffentlichen Flächen dazwischen waren zum Wohlfühlen und Erholen mit Grünanlagen, Bänken und plätschernden Gewässern sehr gut gestaltet. Sogar zwei Rolltreppen führten auf eine – vielleicht künstliche – kleine Anhöhe! Alles war sauber. Zwei Personen waren gerade mit Schippe und Schaufel unterwegs.

Dann erreichte ich mein Wunschziel, den Park, der von einem Zaun umgeben war. Ein schlafender Obdachloser lag davor ungestört auf einer Bank. Der gesamte Park war angenehm schattig mit meist hohen Kiefernbäumen. Er wirkte sehr neu durchgestylt mit Spielplätzen, Sitzflächen, einem Theater mit Kiosk-Gastronomie, einem sehr schönen Unterstand aus Holz mit Giebeldach. Einige Leute joggten im Park rundum auf dem äußeren Weg.

Fitnessgeräte AthenUnd dann erreichte ich einen Fitness-Parcours, der sehr gut angenommen wurde. Die Leute, junge und ältere, trainierten an den rund 12 Geräten. Ich probierte alle Gerätetypen aus, kam bei 30 Grad im Schatten aber bald sehr ins Schwitzen. Selbstverständlich gab es dort gleich einen Trinkbrunnen, der auf Fingerdruck Wasser in Mundhöhe spendete. Denk ich an Frankfurt, fehlen sowohl die Wasserspender als auch die Fitness-Anlagen im öffentlichen Raum. Auch am Strand finden sich mancherorts Fitness-Geräte.

Natürlich gab es trotz enormer Sauberkeit im Park Graffiti an Mauerwerken von Säulen und Steinbänken. Das ist international so.

Gisela Becker

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