Initiative „Alte für Frankfurt – mitgestalten – mitbestimmen“

Alte für Frankfurt 2008Beim Stöbern im Internet stoße ich auf die Veranstaltung am Mittwoch, 11.11.2015 von 16.00 – 17.30 h „Gesund und mobil unterwegs – Schritt für Schritt auf neuen Wegen“ im Gesundheitsamt, Breite Gasse 28, Ffm, angeregt durch die Initiative „Alte für Frankfurt“.

2003 von mir mitgegründet, habe ich 10 Jahre lang stark in der Initiative mitgewirkt. Nun sehe ich unser Aktionsfoto vom Roßmarkt, wo wir mit Rollstühlen und Rollatoren demonstriert haben, daß das Kopfsteinpflaster eine 100% Barriere darstellt. Das war am 20.9.2008. Hat sich auf dem Roßmarkt, dem Goetheplatz, dem Rathenauplatz und dem Steinweg was verbessert? Nein. Keine einzige ebene Platte wurde als Weg durch das Holperpflaster verlegt.

Auf dem Foto sind zu sehen: Kamilla Nuyken, I.Iwanowski, Hartmut Meder,  Rosel Becker, Lisel Michel, Gisela Becker (also ich, in der Mitte) und andere. Vor dem Stand der Frankfurter BehindertenArbeitsGemeinschaft (FBAG).

Wird am 11.11. bestätigt, daß „alles in Butter“ sei? Oder werden die Defizite zur Sprache kommen? Manche mögen ja keine Konflikte, können Kritik nicht ertragen, steuern die Moderation, daß Kritik nur als Anmerkung bleibt und keinerlei verbindliche Maßnahmen besprochen werden. Sie finden die „Fortschritte“ ausreichend. Dazu gehöre ich nicht.

Der kaputte Aufzug Hauptwache, der rund sechs Wochen ausfällt, zeigt deutlich das geringe Interesse der Stadt an barrierefreier Mobilität im Alter.

Wegen des Unterstands Mitte im Grüneburgpark, der als barrierefreier Regenschutz auch sehr wichtig für Rollis aller Art und für Kinderwagen ist, habe ich die Frankfurter BehindertenArbeitsGemeinschaft angeschrieben, weil die Stadt ihn ersatzlos entfernen will. Doch fehlt die Antwort der FBAG.

Ich habe neun Jahre lang (2002 – 2011) als Stadtverordnete mit der FBAG und der Behindertenbeauftragten zum Thema Barrierefreiheit eng zusammengearbeitet. Mit der Initiative Alte für Frankfurt haben wir enorme Anstöße für barrierefreie Nahmobilität gegeben und das Projekt Nahmobilität im Nordend mitbewirkt und stark beeinflußt.

Veranstaltungshinweis hier

Gisela Becker

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