2015 – Immense Baumschäden im Frankfurter Stadtwald

Die Schäden an den Bäumen im Wald sind so auffällig und enorm, daß der Waldschadensbericht 2015, der offiziell Waldzustandsbericht heißt, dieses Jahr nichts beschönigen kann. Weniger als 15 % der Bäume sind noch als gesund einzustufen. Es sterben Buchen, Eichen, Kiefern. Die monatelange Trockenheit von März bis September 2015, die große Hitze bis 39,6 Grad und die Sonneneinstrahlung trugen zu den Schäden bei. Doch war der Wald schon seit Jahren angeknackst. Er erholte sich kurzfristig immer mal wieder, wenn genug Regen fiel. Im Jahr 2014, als „Frankfurt zur Stadt der Bäume“ gekürt worden war, wurden die langfristig erkennbaren Baumschäden verharmlost.

Was ist zu tun? Die Quellen für die Schadstoffe sind zu beseitigen oder zu reduzieren: Flug- und Autoverkehr, weniger LKW-Verkehr. Dafür mehr Schienenverkehr. Auch der Rad- und Fußverkehr hat keine Emissionen, die dem Wald schaden. Ein ökologisches Maßnahmenpaket ist nicht gepackt worden. Es wird von Baumarten geredet, die die Klimakatastrophe besser aushalten könnten. Eigentlich wird so verfahren, als könnten die Regierenden so weiter machen wie bisher. Der Schrei nach Bauland und Straßen auf Grünland wird immer lauter.

Gisela Becker

Bericht auf frankfurt.de

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