Gedenkstätte Großmarkthalle – EZB für Exklusivgäste

Die Gedenkstätte der Deportationen wird nur wahr und ernst genommen als Stätte der Schande und der Erinnerung, wenn viele sie in ihrer Komplettheit besuchen können. Einer Schar von Exklusivgästen war das gestern möglich, wie die städtische Homepage berichtet, nachzulesen hier.

In Begleitung des Oberbürgermeister Peter Feldmann. Es wäre wünschenswert, daß das Jüdische Museum als Arrangeur für Besuche endlich Termine bekannt geben würde, zu denen sich Einzelpersonen anmelden können. Das klappt beim Archäologischen Museum für Besuche in der ausgegrabenen Friedberger Bastion, den Kasematten erfreulich gut.

Das sollte ein Vorbild für das Jüdische Museum sein. Der Kulturdezernent Felix Semmelroth, CDU, will nicht, lehnt Termine für Einzelanmeldungen rundweg ab. Er verkennt, wie wichtig Besuche am authentischen Ort sind, um sich mit der Schreckensherrschaft zu beschäftigen.

Als Gruppe mit den Naturfreunden schafften wir einen Besuch. Ich berichtete hier. Doch in dieser Stadt ist der Individualweg, also die Einzelanmeldung zu bestimmten Besuchsterminen, ein ganz wichtiger.

Gisela Becker

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