Leckerer Schirmpilz (Parasolpilz) in der Pfanne

Schirmpilz vom Naturfreundehaus in F-Niederrad

Frankfurt. Beim Naturfreundehaus in Niederrad war am Samstag wieder mal Gartenarbeit angesagt. Zuerst machte ich meinen Rundgang durch das parkähnliche Gelände. Und stolperte fast über wunderbare, frisch gewachsene Schirmpilze,

manche mit ausgebreitetem Schirm, manche mit kugeligen, geschlossenen Schirmen.  Sie wuchsen im Waldboden unter Ahorn und Buchen, dort wo ein Trampelpfad entlang läuft. Sie sind Herbstpilze und sind im Wald an sehr vielen Stellen anzutreffen.

Die Pilzschirme landeten, wie das Foto anschaulich zeigt, in der Pfanne. Lecker mit Zwiebeln in Olivenöl kurz angebraten, mit Pfeffer und Salz abgeschmeckt, sind sie eine saftige Gaumenfreude.

Seit Kinderzeiten kenne ich die wichtigsten Speisepilze, die wir vor allem im Offenbacher Stadtwald sammelten: Steinpilze, Maronen, Perlpilze, Schirmpilze. Bei fremden Pilzen nahmen wir ein Pilzbuch zur Hand. Nach Tschernobyl habe ich auf Pilze aus dem Wald und von Wiesen verzichtet. Aber hin und wieder im Herbst leckere Schirmpilze zu verkosten, darauf wollte ich nicht verzichten.

Etwa seit fünf Jahren eigne ich mir die vielfältige, bewundernswerte Pilzwelt wieder allmählich an. Wie das kam? Durch die Spaziergänge im Grüneburgpark mit unserer Bürgerinitiative. Es ist wirklich schwer, viele Pilze zu benennen. Deshalb freue ich mich, wenn sachkundige Pilz-Begehungen angeboten werden. Dieses Jahr ist ein reiches Pilz-Jahr, weil es viel regnet, so daß die Pilzkörper wachsen und sich in der Wiese, an Baumstümpfen, an Bäumen und Sträuchern hübsch für die Fotos machen.

Gisela Becker

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