Buren-Ziegen und Esel als Landschaftspfleger um das Weinfelder Maar

Maare rund um Daun in der Eifel. Unsere Wanderung führte von Daun hinauf zum Gemündener Maar, zum Dronketurm und von dort zum Weinfelder Maar. Der Blick auf die Maare ist von Bewuchs freigeschnitten. Ein Blick auf die blauen „Augen“ der Eifel ist so sehr gut möglich.

Der Vulkanismus, die Maare und überhaupt die Geologie sind Hauptattraktionen für den Tourismus als wichtige Einnahmequelle der gesamten Region der Eifel. In meiner Urlaubswoche in der Eifel im April 2018 ist trockenes sommerliches Wetter mit Temperaturen bis dreißig Grad, eine Ausnahme, die zu nutzen ist.

Vom Dronketurm ist ein Blick auf das Trockenmaar im  Süden frei. Das Trockenmaar ist gänzlich von Büschen gekappt worden, um es besser erkennen zu können. Ein andererer Pflanzenbewuchs wird sich einstellen. Wasserbüffel sind dort in jüngerer Zeit angesiedelt worden. Zehn sind vom Mäuseberg mit dem Fernglas zu erkennen.

Auf der Berghöhe des Dronketurms, dem Mäuseberg,  ist ebenfalls freie Wiesenfläche, weil sämtliches Buschwerk entfernt wurde. Die über sechzig Buren-Ziegen des Bauern Leo Kordel fressen von April bis Herbst seit einigen Jahren dort um das Weinfelder Maar den Aufwuchs ab. Ebenso wie die grauen, braunen und schwarzen Esel, von denen zehn zu sehen sind. Das Gelände ist für die Tiere abgezäunt, die Doppeltore sind für Wanderer immer zu öffnen, die direkt zu den Tieren können, doch mit Rädern wird es bei den Toren leider eng, obwohl die Wege auch zum Radfahren einladen sollen.

Einige Hänge am Maar sind bereits ganz buschfrei gestellt. Andere sind noch mit dichtem, fast undurchdringlichem Gesträuch und höheren Bäumen bewaldet, was richtig urig wirkt.

Über das Konzept der Landschaftspflege rund um die Maare will ich mich noch mehr schlau machen. Vielleicht finde ich beim Nabu Rheinland-Pfalz mehr.

Was mir entlang unserem Wanderweg sehr gut gefallen hat, ist die gute, neue Beschilderung. Und die Sitzgelegenheiten: Eine Hollywood-Schaukel aus Holz, ganz warmem Holz, am Dronketurm mit Blick auf das Gemündener Maar, das „blaue Auge“. Und einige breite geschwungene Holzbänke auf der Wiese zum prächtigen Meditieren und Ausruhen mit Blick auf die Hügel, Berge, Täler der Umgebung.

Gisela Becker

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