Kaum zu glauben: Vor dem Penny im Reuterweg stehen vier neue Radständer

Frankfurt: Heute traute ich fast meinen Augen nicht. In der Parknische des Reuterwegs vor dem Penny Ecke Grüneburgweg waren neue Rohrbügel, die prompt voller Räder standen. Natürlich reichen die vier Bügel nicht. Viel mehr Räder sind vor dem Laden und im gesamten Kreuzungsbereich mit den vielen Einkaufsmöglichkeiten unterzubringen.

Jahrelang hatte ich in Abständen das Frankfurter Fahrradbüro auf die fehlenden Abstellmöglichkeiten vor den Läden am Reuterweg hingewiesen. Ich erhielt nur Absagen. Grund: Es gäbe keinen Platz. Dann gingen Autoparkplätze verloren!

Dabei kosten die vier Rohrbügel einen Klacks. Sonst entstehen keinerlei Kosten. Es  k o s t e t  allerdings viel Überwindung. Die  h e r r schende Ideologie im Straßenverkehrsamt und Straßenbauamt ist nicht pro umweltfreundlichem Rad- und Fußverkehr.

Wer hat die kleine „Revolution“, das Umdenken, ausgerufen? Dem Fahrradbüro selbst traue ich es nicht zu.

Dem war es egal, daß die Räder kreuz und quer ungesichert und als Hindernisse auf dem Gehweg stehen. Ich war resigniert, daß mit und ohne Fahrradbüro keinerlei Besserung in Sicht war.

Ein komfortabler freier Gehweg paßte nicht ins Konzept des Fahrradbüros. Die Prioritäten waren immer klar: Zuerst geht es um die Förderung des Autoverkehrs, dann kommt lang, lang nichts, dann der männliche, schnelle Radverkehr, dann ist Schluß.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.