Mit Transparenten gegen Baumfällungen in der Ginnheimer Landstraße

Foto anklicken

Frankfurt. Transparente an den rotblättrigen Kirschpflaumen der Sorte Atropurpurea vor den Häusern 3 – 35 der Ginnheimer Landstraße machen darauf aufmerksam, daß AnwohnerInnen um den Bestand der Bäume fürchten. Zehn der zwanzig Bäume sind bereits verschwunden. Einige Wurzeln liegen noch geschreddert im Grünstreifen.

„Diese schöne Allee wird plattgemacht. Vom Grünflächenamt. Wer denkt sich sowas aus?“ „Die Stadt fällt nach und nach die Alleenbäume dieser Straße. Wir Anwohner sind dagegen!“ „Das sind unsere Bäume!“ „Diese Bäume müssen sterben. Sie zerstören die Wasserleitung.“ So heißt es auf den Transparenten.

Die Kirschpflaumen bilden im Frühling rosa Bütenwolke. Einne junge Passantin meint: „Sie blühen so schön. Das wäre echt schade, wenn die Bäume entfernt werden.“

Vor dem Penny fehlen die Bäume Nr. 18 und 19. In der Magistratsvorlage Nr. 202 aus dem Jahr 2013 finde ich die Baumfällvorlage für den verbliebenen schönen, gesunden Baum Nr. 17, weil die Zufahrt geändert werden sollte. Da ist ein schöner Baum egal.

Was ist in der Stadt der Bäume wirklich los? Erkennt das Umweltdezernat nicht die Defizite für Bäume und Natur? Warum werden die AnwohnerInnen nicht über die notwendigen Baumpflanzungen informiert?

Im Frankfurter Baumkataster ist der Fehlbestand nachzuvollziehen.

Proteste und Nachfragen können an das Grünflächenamt sinnvoll sein, um öffentlichen Druck auszuüben.    Adresse: gruenflaechenamt[at]stadt-frankfurt.de

Gisela Becker

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.