Stadtbäume in Frankfurt werden kleiner

HAUPTWACHE   GOETHEPLATZ    OPERNPLATZ

Es ist erstaunlich, daß auf der Hauptwache Magnolien blühen. Sie wurden als Straßenbäume gepflanzt. Ihre weißen Blüten erstrahlen vor der Kulisse der markanten Katharinenkirche. Wo staunte ich noch über Magnolien mit weißen Blüten? Es war vor Hugendubel. Dort, wo die Kirschbäume mit der weißen Blütenpracht stehen, wurden rund um den Zeitungskiosk vier Magnolien gesetzt, die jetzt blühen. Es lohnt sich, zu gucken.

Bei den Magnolien handelt es sich um die Magnolia kobus, die Kobushi-Magnolie. Die Pflanzungen am Kiosk sind auf das Jahr 2012 datiert, die zwei Magnolien auf der Hauptwache sind von 2017, entnehme ich dem online-Baumkataster, das es zum Glück gibt. Diese Bäume sind sogar abzurufen, was bei etlichen anderen Bäumen im Frankfurter Straßenraum rätselhafterweise nicht der Fall ist.

An der Hauptwache fehlen entlang der Häuserzeile im Norden noch einige Bäume. Sie sind nicht mehr als Fehlstelle im Kataster markiert.

An Schatten ist in Frankfurt an vielen Stellen nicht zu denken. Die Stadt ist enorm im Verzug. Die Klimakatastrophe wird ausgesessen. Oder? Gibt es doch einen Ruck, 1000 Bäume in der Innenstadt zu pflanzen, mit anständigen Kronen, nicht das Architekten-Grün?

Vor allem fehlen Buchen. Dafür müssen gezielt geeignete Standorte gewählt werden, damit sie 100 Jahre und länger gut gedeihen können.

Wie gut, wie lang werden die Magnolien gedeihen? Werden sie anständige Kronen ausbilden, daß sie Schatten spenden. Sind sie für die Tierwelt wertvoll?

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Die Schnurbäume rund um Goethe auf dem Goetheplatz haben schon jetzt alle wie alljährlich die grünen Höschen zum Bewässern an. Nicht schön, aber typisch Krankfurt. Die Höschen könnten ja hinter schönem Gebüsch versteckt sein, hinter Rosen und Lavendel.

Die Kirschbäume im Hain auf dem Opernplatz sind kurz vor der rosa Blüte. Von den 35 Bäumen fehlen 9. Es werden immer weniger, bis keiner mehr dort steht, sagt die Stadt.

gb

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