Urban Gardening im Westend – Das kann Schule machen

Foto anklicken

Frankfurt. Hübsch sieht die bepflanzte Ecke aus. Die Pflanzen sitzen in Recycling-Kübeln. Angefangen hat ein junger Mann vor etwa zwei Jahren. Er stellte blecherne Olivenölbehälter in die Ecke unter die Straßenschilder Grüneburgweg und Körnerstraße, versah sie mit Erde und Pflanzen. Drumrum blühten bald Sonnenblumen.

Nun im März 2019 wurden es mehr Behälter, mehr Pflanzen. Sogar eine kleine Magnolie blüht. Nachbarn gießen an den heißen Tagen. Ein Auto, ein Motorrad gar, kann sich auf die Ecke nicht mehr, wie vorher, verirren. Ein Ärgernis ist mit einem BlütenGarten weggegärtnert.

Lange Zeit war die Fläche nebendran für eine Baustelle zur Erweiterung des Hauses eingezäunt. Der kleine Garten wurde mit Argus-Augen von der Nachbarschaft gehütet. Den Sonnenblumen durfte nichts passieren. Die Malven sollten wachsen und mit ihren Blüten strahlen.

Zwischen der Garten-Ecke und der rotblühenden Kastanie vor dem Bio-Laden stehen leider – immer noch – geparkte Autos auf dem gesandeten Bereich des Gehwegs – erlaubt. Dieser gesamte Streifen könnte zu einem wunderbaren Nachbarschaftsgarten werden. Lassen wir es in Frankfurt blühen, da wo jetzt noch Blech steht. gb

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.