Hautflügler nehmen enge Röhren aus Pappe gern an

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Frankfurt – mein Garten. Vor kurzem bestellte ich Pappröhren, steckte sie in eine abgeschnittene und bemalte Tetrapack-Tüte, hängte sie unter dem Dach des Gartenhauses auf und siehe da, die ersten Wildbienen haben dort ihren Nachwuchs untergebracht, siehe Foto.

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Die Halme von Allium aus dem Garten, die ich zusätzlich in die Packung steckte wurden von Wildbienen noch nicht angenommen. Ach ja, vorher hatte ich die hinteren Röhrenenden noch mit Lehm verschlossen. Das „Insektenhotel“ hängt in Augenhöhe über artenreichen Blumen. Sie werden gerade jetzt im Juni von zahlreichen diversen Hautflüglern umschwärmt. Phantastisch machen sich Natternkopf, Malve, Mohn, Oregano. Ich bin begeistert.

Unter dem Röhrenhotel steht ein alter Buchenstamm mit Bohrlöchern unterschiedlicher Größe, der seit 30 Jahren von Wildbienen unablässig begutachtet und viel bewohnt wird.

Die Pappröhren in 4 und 6 mm Durchmesser, Länge 14 cm, habe ich vom Naturschutzcenter Rottenburg bezogen. Die engeren Röhren von 4 mm Durchmesser werden als erste besiedelt. gb

Eine Antwort zu “Hautflügler nehmen enge Röhren aus Pappe gern an

  1. Guten Morgen, das ist gut zu wissen, denn wir liebäugeln schon länger damit in unserem insektenfreundlichen Garten auch Nützlingsunterkünfte zu bauen. Bislang haben wir unsere vor Jahren gefällten Wildkirschen als Todholzquelle liegen lassen. Aktuell wachsen vor allem die Pilze darin. Das mit den Papröhrchen klingt aber wirklich gut – und kinderleicht.
    LG Michael