Wasser im Botanischen Garten

Frankfurt. Das Wasser zur Bewässerung des Botanischen Gartens kommt aus Zisternen und der Trinkwasserleitung. Einen Brunnen gibt es nicht. Wenn Regen fällt, was im jetzigen und den vorangegangenen Sommern zunehmend weniger der Fall ist, fließt auch etwas Wasser vom Grüneburgpark runter.

Bäche und Teich werden vor allem mit Trinkwasser gespeist, wenn die Zisterne nicht ausreicht. Beim Alpinum wird bei anhaltender Trockenheit frühmorgens mit einer Feinsprühanlage aus fünf Düsen Nebel simuliert, um die für Alpenpflanzen notwendige Nachtfeuchtigkeit zuzuführen. Eine kleine Kostprobe des Sprühnebels wurde uns auf Wunsch vieler vorgeführt (Foto).

Das und noch viel mehr erzählte Kirsten Klippert bei der öffentlichen Führung am 20. Juli 2019 der großen Besuchergruppe im Botanischen Garten. Ein gemeinsamer Gang durch die grüne asiatische Flora war ein Genuss, eine Erholung, eine exotische Welt in Kleinformat. Wie Urlaub in Frankfurt. gb

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.