34 Bäume fallen im Goldsteinpark

Frankfurt. Heute findet sich auf frankfurt.de die städtische Meldung der Fällung von unglaublich vielen, nämlich 30 Hainbuchen sowie 4 Ahorn im Goldsteinpark.

Für die Ahornbäume wird als Ursache des Absterbens die Rußrindenkrankheit genannt.  Für die Hainbuchen wird eine neue Krankheit festgestellt, der Hainbuchenkrebs, der auf der Rinde einen roten Tröpfchenschleim bildet.

Die Nachpflanzungen sind fragwürdig, werden sie doch mit einer in der Regel desaströsen „Grundsanierung“ unsicher.Da die städtische Meldung oftmals aus dem Internet verschwindet, füge ich sie hier im Wortlaut an. gb

Meldung im Wortlaut:

24.10.2019

Baumfällarbeiten im Goldsteinpark

(ffm) Im Goldsteinpark müssen aufgrund massiver Hitzeschäden der vergangenen beiden Vegetationsperioden der Jahre 2018 und 2019 abgestorbene und absterbende Bäume entnommen werden. Bei den zu fällenden Bäumen handelt es sich um 30 Hainbuchen, bei welchen ein Befall mit dem Hainbuchenkrebs vorliegt. Diese neuartige Baumkrankheit trat dieses Jahr erstmals im Frankfurter Stadtgebiet auf. Ein Befall zeichnet sich durch ein zügiges Absterben des Baumes, sowie einen auf der Rinde austretenden roten Tröpfchenschleim aus. Ist der Baum erst einmal befallen, so ist dieser nicht mehr zu retten.

Ebenso macht die Rußrindenkrankheit die Fällung weiterer vier Ahornbäume notwendig.

Neben der Wiederherstellung der Verkehrssicherheit soll mit den notwendigen Fällmaßnahmen eine weitere Ausbreitung dieser beiden Baumkrankheiten nach Möglichkeit eingedämmt werden.

Eine Nachpflanzung der Bäume soll im Rahmen der beabsichtigten Grundsanierung des denkmalgeschützten Goldsteinparks erfolgen.

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