Überraschend fehlt eine 50-jährige Säulen-Robinie im Rothschildpark

Bild anklicken

Wenn ich den Rothschildpark aus dem Westtor in die Oberlindau verließ, verabschiedeten mich zwei  hohe, freundliche Säulen-Robinien, die rechts und links des Tores standen. Nun steht nur noch der jüngere linke Baum. Der schöne, dicke, ältere ist weg. Nur noch seine Baumscheibe liegt mir zu Füßen.Eine Baumfällmeldung tauchte nicht auf. Wäre eine Kroneneinkürzung nicht besser in Frage gekommen? Was ist mit Nachpflanzungen im Rothschildpark?

Eine Freundin hatte mich auf den Baumverlust aufmerksam gemacht.  Sie ärgerte sich, daß ein hoher, dicker Baum verloren ist.

Wir unterhielten uns noch über einen vom Amt ungeliebten, ungepflegten Baum im Park: Den Taschentuchbaum. Im Sommer 2018 nahezu vertrocknet, die Erde bis heute nicht gelockert, kein Wulstrand, damit das Regenwasser länger den Wurzeln zur Verfügung steht. 2015 wurde der Baum gesetzt. Warum eigentlich diese Baumart statt Buche, Eiche, Linde, die ja viel größer werden und damit ökologisch wertvoller?

Wieder begutachteten wir die Blauglockenbäume am Nordrand des Parks am Zaun zum Instituto Cervantes. Sie wachsen nicht, sie krebsen vor sich hin. Eine Entscheidung wäre, jeden zweiten gegen eine gut wachsende Baumart auszuwechseln. Linden wären gut. gb

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.